Calmund: "Die eigene Beerdigung erlebt" - DER SPIEGEL
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Calmund "Die eigene Beerdigung erlebt"

Nach dem Rücktritt als Geschäftsführer hat Reiner Calmund seine Pläne verraten. Vom Fußball will er nicht lassen. Leverkusens scheidender Manager möchte bei einem Verein einen Beraterjob übernehmen, will aber auch noch einmal Vater werden.
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Hamburg - Die Anteilnahme, die ihm nach seinem Rücktritt entgegen gebracht worden sei, habe ihn "umgehauen und zu Tränen gerührt". Bei einem wirklichen Begräbnis könne die Anteilnahme nicht größer sein. "Ich habe das Gefühl, ich habe meine eigene Beerdigung erlebt. Nur dass ich nicht tot bin", sagte der 55-Jährige der "Bild"-Zeitung. Er sei jetzt aber "bester Laune" und fühle sich freier als erwartet. Er denke aber, er falle auch noch mal in ein Loch.

In etwa vier Monaten will Calmund sich wieder im Fußballgeschäft engagieren. Seine favorisierte Lösung sei ein Beraterjob bei einem Verein, "bei dem ich auch 15 Stunden powern kann". Von einem Job beim DFB halte er nichts. "Schuster, bleib bei deinen Leisten", sagte Calmund.

Der schwergewichtige Manager will sich nun auch mehr Zeit fürs Private nehmen. Gemeinsam mit Ehefrau Sylvia Häusler plane er das erste gemeinsame Kind. Calmund hat schon fünf Kinder aus seinen ersten beiden Ehen.

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