Champions League: 1860 ist dabei - DER SPIEGEL
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Champions League 1860 ist dabei

Dank eines Eigentores von Mario Basler hat der TSV 1860 München sich am letzten Bundesligaspieltag beim 1:1 auf dem Kaiserslauterer Betzenberg die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League gesichert.
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Kaiserslautern - Der TSV 1860 München hat sich in die Qualifikation zur Champions League gezittert. Beim Mitbewerber 1. FC Kaiserslautern reichte den "Sechzigern" ein 1:1 um sich auf dem vierten Tabellenplatz festzusetzen. Die Pfälzer hingegen müssen sich mit dem Uefa-Cup zufrieden geben. Hany Ramzy (55.) und ein Eigentor des zuvor schon mit einem Foulelfmeter (45.) gescheiterten Ex-Nationalspielers Mario Basler (67.) sorgten für die Tore in einer Partie, die nur von der Spannung lebte.

Denn seine Heimschwäche konnte der FCK im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion auch im letzten Spiel der Saison nicht ablegen. Erneut ohne Weltmeister Youri Djorkaeff rannten die Platzherren oft zu einseitig und durchsichtig an. Dabei wurde Basler, der sich wohl vergeblich Hoffnung auf eine EM-Nominierung macht, zur spielentscheidenden Figur. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit parierte 1860-Torwart Daniel Hoffmann einen Strafstoß von Basler glänzend. Der `Rechtsaußen" bot insgesamt mehr Schatten als Licht. Allerdings bereitete `Super-Mario" Ramzys Führungstreffer per Eckball vor und sorgte zuvor mit einem Freistoß für Gefahr (24.).

1860 tat allerdings insgesamt auch zu wenig und spielte erst nach dem Gegentreffer engagierter. Die besten Chancen versäumten Martin Stranzl (5.), Christian Prosenik (45.) und der neue Bundesliga-Torschützenkönig Martin Max (64.) sowie Paulo Agostino. Torwart Hoffmann als Münchens bester Akteur verletzte sich bei einem Freistoß und musste in der 53. Minute vom Feld. Lauterns Trainer Otto Rehhagel konnte sich in der Schlussphase den kleinen Finger noch so wund pfeifen - seine Akteure packten die Brechstange aus und überzeugten dennoch kaum.

Vor der Partie wurde in Martin Wagner ein Lauteter "Urgestein" nach acht Jahren verabschiedet. Der Schütze des entscheidenden 1:0 beim Pokalsieg 1996 über den Karlsruher SC wechselt nach Unstimmigkeiten mit der FCK-Vereinsführung zum Ligarivalen VfL Wolfsburg.