Champions League: Lehmann-Team auf Halbfinalkurs - DER SPIEGEL
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Champions League Lehmann-Team auf Halbfinalkurs

Im Duell gegen den FC Chelsea machte der deutsche Nationalkeeper Jens Lehmann beim Führungstor der Gastgeber zwar eine unglückliche Figur, sein Club Arsenal London hat dennoch beste Chancen auf das Halbfinale der Champions League. Top-Favorit Real Madrid muss trotz seiner vier Treffer gegen Monaco um das Weiterkommen bangen.
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London/Madrid - Der FC Arsenal hat sich eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel im Viertelfinale der Champions League erspielt. Trotz eines Patzers des deutschen Nationaltorhüters erreichte der Tabellenführer der englischen Premier League im 157. Londoner Derby beim Lokalrivalen FC Chelsea ein 1:1 (0:0).

Real Madrid besiegte in der zweiten Mittwoch-Begegnung den AS Monaco mit 4:2 (0:1).

Die in der Meisterschaft seit 29 Spielen unbesiegten "Gunners" gerieten im Stadion an der Stamford Bridge ausgerechnet durch einen Fehler Lehmanns ins Hintertreffen. Der Ex-Dortmunder brachte in der 53. Minute den Ball außerhalb seines Strafraums nicht unter Kontrolle und ermöglichte Aidur Gudjohnsen damit den Führungstreffer für die "Blues". Bereits sechs Minuten später aber gelang Robert Pires per Kopfball der Ausgleich für Arsenal, das im vierten Duell mit dem Londoner Rivalen in dieser Saison erstmals nicht als Sieger den Platz verließ.

Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Marcel Desailly musste Chelsea die letzten sieben Minuten mit zehn Spielern auskommen.

Glücklicher Sieg mit Hilfe von Ronaldo

Mit Ronaldo kehrte bei Real Madrid der Erfolg zurück. Der brasilianische Weltmeister wirkte nach dreiwöchiger Verletzungspause erstmals wieder im Team der Gastgeber mit, das nach großen Anlaufschwierigkeiten einen glücklichen Erfolg gegen die Monegassen errang. Danach hatte es zur Pause allerdings noch nicht ausgesehen. Sebastien Squillaci bestrafte in der 43. Minute einen der zahlreichen Aussetzer der Real-Abwehr mit dem 0:1.

Die in der spanischen Liga zuletzt zweimal geschlagenen Madrilenen kamen im zweiten Durchgang durch einen Kopfball von Abwehrspieler Francisco Pavon (51.) zum Ausgleich. In der Schlussphase verhalfen Zinedine Zidane (70.), Luis Figo (77.) und Ronaldo (81.) dem spanischen Rekordmeister doch noch zu einem beruhigenden Zwei-Tore-Polster, ehe ausgerechnet der frühere Real-Angreifer Fernando Morientes AS Monaco in der 83. Minute noch einmal heranbrachte. Im Rückspiel würde den Franzosen nun ein 2:0-Sieg zum Halbfinaleinzug reichen.

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