Champions League: "München mit Autopilot" - DER SPIEGEL
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Champions League "München mit Autopilot"

Die internationale Presse stimmt nach dem Sieg von Bayern München in der Champions League gegen Rotterdam eine vielstimmige Lobeshymne auf den Titelverteidiger an.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

NIEDERLANDE

De Telegraaf:

"Auf Wiedersehen, Feyenoord! Meister Bayern München mit Autopilot zum 3:1. In einer Woche ist D-Day in De Kuip: Wenn Rotterdam dann gegen Moskau untergeht, wird es ein sehr trauriges Weihnachten. Eines wurde in München deutlich: Es fehlt Feyenoord an Qualität"

Volkskrant: "Feyenoord darf noch um den Trostpreis spielen. Rotterdam hat seine minimale Chance auf einen Verbleib in der Champions League im Haus des europäischen Meisters gelassen. Feyenoord wollte es Bayern so schwer wie möglich machen, doch dann verloren sie mit einem Ergebnis, das niemanden überraschte. Als Trost winkt nun der Uefa-Cup"

Algemeen Dagblad: "Nun geht's um den Trostpreis. Feyenoord muss gegen Spartak Moskau den Verbleib im europäischen Fußball sichern. Rotterdam hatte im Olympiastadion keine Chance, Bayern München zu überraschen. Das Macht- und Kraftverhältnis war zu groß. Beide Teams waren dezimiert, aber Rotterdam litt schwerer darunter"


TÜRKEI

Star: "Unser Herz blutet. Fenerbahce weiter ohne Punkt in der Champions League. Die fünfte Niederlage war sehr schmerzhaft. Der einzige Stern der Mannschaft war Rüstü - nur der Torwart war europareif"

Hürriyet: "Leverkusen erniedrigt Istanbul. Fenerbahce dürstet weiter nach Erfolg. Nicht mal ein Doppelpass gelingt"

Aksam: "Drama um Fenerbahce. Leverkusen konnte machen, was es wollte. Rüstü verhindert eine Blamage. Denizli: Wir haben keine Moral mehr."