Copa América: Argentinien brilliert, Mexiko trifft - DER SPIEGEL
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Copa América Argentinien brilliert, Mexiko trifft

Favoriten im Torerausch: Mit starken Vorstellungen sind Argentinien und Mexiko ins Halbfinale der Copa América in Venezuela eingezogen. Den Gegnern aus Peru und Paraguay blieb keine Chance.
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Caracas - Die Nationalelf Argentiniens bezwang die Mannschaft von Peru 4:0 (0:0). Die Mexikaner schalteten die Auswahl Paraguays 6:0 (3:0) aus. Beide treffen nun am kommenden Mittwoch (Ortszeit) aufeinander. Das erste Halbfinale bestreiten Titelverteidiger Brasilien und Uruguay, die bereits am Samstag die Runde der letzten Vier erreicht hatten.

Der Sieg der Argentinier war auch in der Höhe verdient. Die Tore schossen der überragende Spielmacher Juan Riquelme (46. und 85.), Jungstar Lionel Messi (60.) und Javier Mascherano (74.). Die Peruaner hielten nur eine Halbzeit lang einigermaßen mit. Der peruanische HSV-Stürmer Paolo Guerrero erlitt eine Verletzung und wurde in der 54. Minute durch Pedro Garcia ersetzt. Der frühere Bayern-Profi Claudio Pizarro (FC Chelsea) spielte durch, hatte aber gegen die sichere argentinische Abwehr keine Torchance.

Die Mexikaner bestätigten ihre gute Form gegen Paraguay. Obwohl die Paraguayer bislang als eines der besten Teams des Turniers galten, hatten sie am Sonntag keine Chance. Mit entscheidend für den Verlauf der Partie war der frühe Platzverweis des paraguayischen Torwarts Aldo Bobadilla schon in der zweiten Minute. Der Wolfsburger Jonathan Santana musste daraufhin das Feld verlassen, um Ersatzkeeper Joel Zayas Platz zu machen. Der paraguayische Bayern-Profi Roque Santa Cruz spielte durch, konnte aber in einer schwachen Mannschaft kaum Akzente setzen.

Die Tore der Mannschaft Mexikos schossen Nery Castillo (5. und 38.), Gerardo Torrado (26.), Fernando Arce (78.), Cuauhtémoc Blanco (85.) und Omar Bravo (90.). Die Mexikaner, die in Venezuela unter anderem ohne die Stuttgarter Pavel Pardo und Ricardo Osorio antreten, gelten nun laut Medien nach drei Siegen - unter anderem einen Triumph gegen den fünffachen Weltmeister Brasilien - als große Titelfavoriten. "Sie spielen so gut, dass sie Angst wecken", sagte ein brasilianischer Reporter auf der Pressetribüne.

fpf/dpa

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