Cottbus-Protest Kölns Aufstieg noch nicht sicher
Köln - Die vorzeitige Rückkehr des 1. FC Köln in die Bundesliga kann am Donnerstag noch ein erfolgreicher Protest von Energie Cottbus vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes in Gefahr bringen. Obwohl die Aussichten äußerst gering sind, hat der Zweitligaclub gegen die Wertung des mit 0:1 verlorenen Spiels bei Alemannia Aachen Einspruch eingelegt. Es ist allerdings als so gut wie ausgeschlossen, dass der DFB dem Protest stattgeben wird. Es liegt nämlich kein Regelverstoß vor. Vermutlich muss sich lediglich Aachens Trainer Eugen Hach wegen der Handgreiflichkeiten an einem Energie-Spieler verantworten.
Der Aufstieg des 1. FC Köln (59 Punkte) würde momentan nur noch nicht feststehen, wenn es wider erwarten zu einer Wiederholung des Spiels zwischen Aachen und dem FC Energie (1:0) käme und Cottbus dieses gewänne. Borussia Mönchengladbach (45) mit noch fünf ausstehenden Spielen, der VfL Bochum (54) und Cottbus (46) mit vier könnten den Zweitliga-Tabellenführer aus Köln theoretisch noch auf der Zielgeraden abfangen. Aber auch nur dann, wenn die «Geißböcke» ihre noch ausstehenden vier Begegnungen verlören.