De Wilde: Belgiens Torwart untröstlich - DER SPIEGEL
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De Wilde Belgiens Torwart untröstlich

Solche Patzer kannte man in Deutschland nur von Schalkes Oliver Reck. Aber auch Belgien hat jetzt eine tragische Torwart-Figur: Filip de Wilde verschuldete das erste Tor der Türken und sah später auch noch die Rote Karte.
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Brüssel - "Wenn man in Zukunft an diese EM denkt, wird jeder an dieses Tor denken", stellte der Keeper von RSC Anderlecht nach dem Schlusspfiff fest. Zuerst hatte Filip de Wilde im Zweikampf mit Hakan Sükür für das 1:0 der Türken gesorgt, dann sah er sechs Minuten vor Spielende nach einer Notbremse gegen Arif die Rote Karte.

Auch ein anderer belgischer Spieler wollte nach der Pleite gegen die Türken nur noch so schnell wie möglich nach Hause: Marc Wilmots von Schalke 04. "Jetzt geht es in den Urlaub, um alles schnell zu vergessen. Und morgen ist wieder ein neuer Tag", sagte der 31-Jährige. Die Niederlage gegen die Türkei war ein Déjà-vu-Erlebnis für Wilmots: "Das war irgendwie wie die Saison mit Schalke 04 - eigentlich ganz gut gespielt, aber am Ende gescheitert."

Das Aus der "Roten Teufel" bedauerte nicht nur Wilmots. Denn für die Belgier könnte das Turnier jetzt ohne die eigenen Helden uninteressant werden.

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