Dementi: Fifa bestreitet Absprache - DER SPIEGEL
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Dementi Fifa bestreitet Absprache

Der Fußball Weltverband (Fifa) hat Meldungen einer Zusage seines Präsidenten Sepp Blatter über eine Modifizierung des Transfersystems abgestritten.
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München - Die vom amerikanischen TV-Sender ESPN mitbetriebene Website "Soccernet" hatte am Mittwoch behauptet, die Fifa habe der von der EU geplanten Abschaffung der Ablösesummen im Profi-Fußball bereits ihre Zustimmung erteilt. "Diese Behauptungen treffen nicht zu", erklärte Fifa-Pressesprecher Andreas Herren jetzt am Donnerstag. Dass am 3. Mai in Brüssel ein Treffen von Fifa-Präsident Blatter mit EU-Offiziellen stattgefunden habe, bestritt Herren nicht. Entscheidungen seien dabei aber nicht gefallen.

Stattdessen habe die Fifa dem Wettbewerbs-Kommissar der Europäischen Kommission, Mario Monti, ein dreiseitiges Dokument vorgelegt. Dieses sei im Namen der gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Ligen, Spielergewerkschaften und der Verbände geschehen, so Herren. Der Pressesprecher dementierte dahingehende Gerüchte, nach denen die EU das Thema Wegfall der Ablösesummen im Profi-Fußball bis zum 20. September entschieden haben will. Vielmehr wollte die EU die begonnen Gespräche über diesen Termin hinaus weiterführen.