DFB-Team in der Einzelkritik Den Umständen entsprechend
Marc-André ter Stegen stand erstmals seit dem März wieder im Tor der Nationalmannschaft
Foto: Rose/Bongarts/Getty ImagesJoachim Löw trommelte sich mit den Fäusten auf die Brust. Eben war den Argentiniern das 1:2 im Test gegen die deutsche Nationalelf gelungen. Und der Bundestrainer ahnte, dass ihm hier eine schlechte zweite Hälfte eine sehr gute erste vermasseln könnte. Also trommelte Löw an der Seitenlinie und wollte seinem Kapitän Joshua Kimmich damit signalisieren: Jetzt Brust raus!
Es half nicht. Deutschland gab den Sieg trotz 2:0-Führung aus der Hand und spielte 2:2 (2:0). Erkenntnisse sammeln konnte Löw dennoch genug. Zum Beispiel, dass es ihm möglich ist, trotz insgesamt 14 Ausfällen und vier Debütanten auf dem Feld eine brauchbare Mannschaft aufzubieten, die 45 Minuten lang Freude bereitet. Oder dass Kai Havertz besondere Augenblicke kreieren und Emre Can ein ziemlich guter Verteidiger sein kann. Aber Löw musste auch erleben, dass es weiterhin nicht seine Stärke ist, auf radikale Veränderungen im Spielgeschehen passend zu reagieren.
Die deutsche Mannschaft und ihr Trainer in der Einzelkritik:
DFB-Team in der Einzelkritik: Den Umständen entsprechend