DFB verlängert mit Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bis 2023 - DER SPIEGEL
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Fußballnationalteam der Frauen DFB verlängert mit Bundestrainerin Voss-Tecklenburg bis 2023

18 Siege in 20 Spielen, aber auch bei der WM 2019 früh ausgeschieden und Olympia verpasst: Die Bilanz von Martina Voss-Tecklenburg ist ausbaufähig. Und die Bundestrainerin bekommt die Chance dazu.
Voss-Tecklenburg im Jahr 2017
Voss-Tecklenburg im Jahr 2017

Voss-Tecklenburg im Jahr 2017

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
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Die deutschen Fußballerinnen setzen auch in Zukunft auf Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Am Freitag wurde der Vertrag mit Voss-Tecklenburg bis August 2023 verlängert. Nach der verpassten Olympia-Qualifikation will die 53-Jährige in den kommenden Jahren bei der EM in England 2022 und schließlich ein Jahr später bei der Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland den Aufwärtstrend der DFB-Frauen unter Beweis stellen.

»Unsere Bundestrainerin und unsere Nationalmannschaft haben im Team mit dem DFB schon viel erreicht. Ich bin sehr froh und stolz, dass wir diesen Weg gemeinsam mit Martina-Voss-Tecklenburg, die ich als herausragende Trainerin und Persönlichkeit schätze, weitergehen«, sagte DFB-Präsident Fritz Keller.

Beim ersten großen Turnier unter Voss-Tecklenburg, der Fußball-WM 2019, schieden die DFB-Frauen bereits im Viertelfinale aus. Voss-Tecklenburg war damals mit einer jungen Auswahl angetreten.

Voss-Tecklenburg hat den Posten seit November 2018 und holte 18 Siege in 20 Spielen. Die EM 2021 wurde wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verlegt und findet nun 2022 statt. »Den kommenden Aufgaben blicke ich mit großer Begeisterung und großem Optimismus entgegen«, sagte die ehemalige Nationalspielerin und ergänzte: »Wir werden weiter intensiv daran arbeiten, dieses junge Team zu entwickeln und eine zukunftsfähige, erfolgreiche Mannschaft mit einer klaren Spielidee zu formen.«

Auch die Zusammenarbeit mit ihrer Assistentin Britta Carlson sowie ihren Assistenten Thomas Nörenberg und Michael Fuchs wird fortgesetzt. Die DFB-Frauen starten am 21. Februar in Aachen gegen Belgien in das neue Länderspieljahr.

jan/sid/dpa