DFB-Manager: Klinsmann und Bierhoff buhlen um Job - DER SPIEGEL
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DFB-Manager Klinsmann und Bierhoff buhlen um Job

Jürgen Klinsmann und Oliver Bierhoff wollen sich gemeinsam für die Nationalmannschaft engagieren. Die beiden ehemaligen Kapitäne der DFB-Auswahl kündigten an, dass sie für Gespräche offen seien. Bislang habe es aber noch keinen Kontakt zum DFB gegeben.
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Hamburg - "Ich kenne diese Gedankenspiele bislang nur aus der Zeitung. Mit mir hat aber noch niemand gesprochen. Ich denke, die müssen erst einmal einen Trainer finden und werden sich erst dann mit den anderen Dingen befassen", sagte Bierhoff, der sich einen Job beim DFB grundsätzlich vorstellen kann.

"Ich sage gerne: Ich bin bereit, mich für diese Sache zu engagieren", erklärte Klinsmann der "Stuttgarter Zeitung". Der 39-Jährige, der mit seiner Familie in den USA lebt, ist ebenso wie der drei Jahre jüngere Bierhoff für den bislang nicht existenten Posten des Managers der Nationalmannschaft oder DFB-Sportdirektors von Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß vorgeschlagen worden.

"Ich würde es für sinnvoll halten, solche Persönlichkeiten in die Arbeit mit einzubinden. Auch als Schutzschilder für uns alle brauchen wir um die Nationalmannschaft herum Leute, die aus dem Profibetrieb kommen", sagte DFB-Schatzmeister Theo Zwanziger, der demnächst mit dem derzeitigen Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder beim Verband eine Doppelspitze bilden soll.

"Ich könnte mir prinzipiell vorstellen, mit Jürgen in diesem Bereich zu arbeiten. Aber zunächst muss man dann mal eine präzise Stellenbeschreibung festlegen. Ich glaube zwar im Moment nicht, dass er die USA verlässt, aber er wird den DFB sicherlich unterstützen, wenn vielleicht auch nur beratend. Ich werde ihn die Tage mal anrufen, um mir seine Vorstellungen anzuhören", sagte Bierhoff.

Klinsmann selbst sieht den Zustand des deutschen Fußballs äußerst kritisch: "Wir sind kurz davor, auf internationaler Ebene den Anschluss zu verpassen. Aber das darf nicht passieren. Wir brauchen jetzt dringend eine Struktur-Reform. Im Prinzip muss man den ganzen Laden auseinander nehmen."