DFB-Präsident Zwanziger: Einsame Spitze - DER SPIEGEL
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DFB-Präsident Zwanziger Einsame Spitze

Fast drei Jahre lang haben Theo Zwanziger und Gerhard Mayer-Vorfelder gemeinsam den Deutschen Fußball-Bund geführt. Seit heute ist Zwanziger alleine als Präsident für den größten Sportfachverband der Welt verantwortlich.
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Frankfurt am Main - Zwanziger, bisher Geschäftsführender Präsident, wurde heute auf dem außerordentlichen DFB-Bundestag zum Nachfolger von Gerhard Mayer-Vorfelder gewählt. Der 61-Jährige erhielt im Frankfurter Congress Center 249 von 250 möglichen Stimmen. Nur ein Delegierter enthielt sich. Zwanziger, ein ehemaliger Verwaltungsrichter, ist der zehnte Präsident in der 106-jährigen DFB-Geschichte.

Zwanziger, früher schon DFB-Schatzmeister, war der einzige Kandidat und von den Regional- und Landesverbänden sowie dem Ligaverband DFL einmütig vorgeschlagen worden. Seit dem 23. Oktober 2004 hatte Zwanziger zusammen mit DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder die sogenannte "Doppelspitze" gebildet.

Der 73-jährige Mayer-Vorfelder hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt und verabschiedete sich von der großen nationalen Fußball-Bühne. Der langjährige Funktionär ist allerdings nach wie vor der deutsche Vertreter in den Exekutivkomitees des Weltverbandes Fifa und der Europäischen Fußball-Union (Uefa).

ach/sid/dpa

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