DFB: Uli Stielike wütend auf die Task Force - DER SPIEGEL
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DFB Uli Stielike wütend auf die Task Force

Die Argentinien-Reise der "U 20"-Junioren des DFB entwickelt sich zur Farce. Coach Uli Stielike schimpft deshalb auf die Task Force.
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Hannover - Zahlreiche Absagen haben DFB-Trainer Uli Stielike auf den Plan gerufen. "Wir hatten die Zusage der Task Force, dass wir mit der besten Mannschaft nach Südamerika fliegen können. Davon kann jetzt keine Rede mehr sein. Ich bin restlos sauer", übte Stielike 24 Stunden vor dem Abflug harte Kritik an der DFB-Einsatzgruppe. Er muss jetzt mit nur 16 jungen Spielern die vom 12. bis 21. Dezember dauernde Reise antreten. In dieser Zeit sind Länderspiele am Samstag gegen Finnland in La Plata und am 20. Dezember gegen Argentinien in Buenos Aires vorgesehen.

SSV Reutlingen, FC Schalke 04 und Eintracht Braunschweig haben ihren Akteuren keine Freigabe für diese Vorbereitungsspiele auf die Weltmeisterschaft, die im Juni 2001 in Argentinien stattfindet, erteilt. "Wenn ich nicht mit der stärksten Mannschaft antreten kann, dann ist dies eine mehr als unglückliche Lösung. Bei Niederlagen in den beiden Spielen wird die Schuld doch dem Trainer angelastet", klagte der DFB-Coach. Der SV Waldhof Mannheim hat immerhin angeboten, seine beiden im Aufgebot befindlichen Spieler nachfliegen zu lassen.

Fünf Absagen


Denis Lapaczinski (SSV Reutlingen), Christian Mikolajczak (FC Schalke 04), Benjamin Auer (Borussia Mönchengladbach), Erwin Bradasch (KFC Uerdingen) und Tobias Rau (Eintracht Braunschweig) sagten die Reise ab. Dafür wurden Fabian Käfer-Ewertz (Bayer Leverkusen), Jermaine Jones (Eintracht Frankfurt), Michael Kügler (Borussia Dortmund), Gino Laubinger (Hertha BSC) und Benjamin Schüßler (Borussia Mönchengladbach) nachnominiert. Fraglich ist die Teilnahme von Christoph Preuß (Eintracht Frankfurt). Der Mittelfeldspieler erhielt von Trainer Felix Magath noch kein "grünes Licht" für den gemeinsamen Abflug.