DFB Verfahren gegen Hristov eingestellt
Frankfurt am Main - Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das Verfahren gegen Marian Hristov vom Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern eingestellt. Die so genannte Schwalbe sei nicht zweifelsfrei nachweisbar, begründete der Kontrollausschuss-Vorsitzende Horst Hilpert die Entscheidung.
Hristov hatte am vergangenen Samstag den Strafstoß zum 1:2-Anschlusstreffer mit einer umstrittenen Aktion erwirkt, die Schiedsrichter Edgar Steinborn (Sinzig) als elfmeterreif gewertet hatte. Selbst Gegenspieler Tomasz Waldoch konnte eine Berührung des Bulgaren nicht ausschließen. Genau dieser Umstand machte DFB-Chefankläger eine Anklage unmöglich. Ein Manipulationsverdacht bestünde aber nach den angestellten Ermittlungen weiter, so Hilpert.
"Da ein klares Bild über den Ablauf des Vorgangs vor dem Elfmeterpfiff auch den eingesehenen Fernsehaufnahmen nicht zu entnehmen ist, war das Verfahren gegen den Lizenzspieler Marian Hristov einzustellen", erklärte Hilpert.