DFL: Grundlagenvertrag mit dem DFB verlängert - DER SPIEGEL
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DFL Grundlagenvertrag mit dem DFB verlängert

Rahmenbedingungen bis 2012 festgelegt: Die DFL wird nach der Unterzeichnung des neuen Grundlagenvertrags in Zukunft weniger Geld an den DFB überweisen. Geschäftsführer Christian Seifert bleibt bis 2013 im Amt. Eine Aufstockung der Bundesligen wurde abgelehnt.
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Hamburg - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Rahmenbedingungen des neuen Grundlagenvertrags mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bis 2012 festgelegt. Dies gab die DFL auf einer Pressekonferenz am Dienstag bekannt. Der Kontrakt regelt die Finanzflüsse zwischen dem DFB und der DFL.

DFL-Präsident Rauball: Keine konkreten Zahlen

DFL-Präsident Rauball: Keine konkreten Zahlen

Foto: DDP

Bisher hatte die Vereinigung der 36 Profivereine drei Prozent ihrer Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten und Fernsehrechten an den DFB abgegeben, was jährlich mindestens einer Summe von 12,8 Millionen Euro entsprach. Für die nächsten drei Spielzeiten werden die Gelder nach Angaben von Ligachef Reinhard Rauball gedeckelt. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt.

Außerdem hat die DFL den Vertrag mit Geschäftsführer Christian Seifert vorzeitig bis 2013 verlängert. Der Kontrakt des 39-Jährigen, der seit Juli 2005 Vorsitzender der Geschäftsführung ist, lief ursprünglich bis 2010. Seifert war auch als Nachfolger von Manager Uli Hoeneß beim FC Bayern München im Gespräch.

"Die Bundesliga bewegt sich in einem immer komplexeren wirtschaftlichen, technologischen und politischen Umfeld mit großen Herausforderungen für die Zukunft. Daher ist es für die Liga unerlässlich, einen starken Manager an der Spitze ihres operativen Geschäfts zu wissen. Christian Seifert ist der richtige Mann, die anstehenden Aufgaben im Sinne der 36 Clubs des Ligaverbandes zu meistern. Das hat er in den vergangenen Jahren auch in schwierigen Situationen mehrfach unter Beweis gestellt", so Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball als Vorsitzender des DFL-Aufsichtsrats.

Der 39-jährige Seifert sagte: "Mit der Unterstützung von Liga-Vorstand und Aufsichtsrat haben wir die DFL und die Liga-Organisation als Ganzes unter teils schwierigen Rahmenbedingungen nachhaltig weiterentwickelt. Ich freue mich, dass die Liga diesen Weg weitergehen möchte, und weiß das Vertrauen der Gremien sehr zu schätzen."

Auf der Versammlung wurde darüber hinaus die Aufstockung der Fußball-Bundesligen einstimmig abgelehnt. Grundlage für die Entscheidung war eine eingehende Studie, die die Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) durchgeführt hatte.

jar/dpa/sid