Fußball-Bundesliga Die Top-Werte des 18. Spieltags
Bayern-Star Thiago: Kampf um den Ball mit Gladbachs Christoph Kramer
Foto: Marius Becker/ dpaHamburg - Wer war der beste Zweikämpfer am vergangenen Bundesliga-Spieltag? Welches Team legte die meisten Kilometer zurück? Und welcher Torhüter hielt die meisten Bälle? SPIEGEL ONLINE präsentiert künftig immer montags herausragende Daten und Zahlen zum Bundesliga-Geschehen des Wochenendes.
Gladbach-Keeper ter Stegen: 91 Prozent gehaltene Bälle
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Zielscheibe des Spieltags: 24 Mal schossen die Bayern am Freitag auf das Tor von Gladbach-Keeper Marc-André ter Stegen. Kein anderer Torwart wurde am 18. Spieltag so sehr beschäftigt wie der 21-Jährige. Zwar verloren die Gladbacher am Ende 0:2, am Torwart lag es aber nicht: 22 der 24 Torschüsse konnte ter Stegen erfolgreich abwehren. Das entspricht 91 Prozent.
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HSV-Abwehrchef Westermann: 85 Prozent seiner Zweikämpfe gewonnen
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Bester Zweikämpfer: Hamburgs Heiko Westermann ist immer für einen Aussetzer gut. Als Abwehrchef musste er in der Vergangenheit häufig Kritik einstecken, wenn die Verteidigung des Hamburger SV (im Schnitt 2,28 Gegentore pro Spieltag) ihrem Namen mal wieder nicht gerecht geworden war. Auch nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Schalke 04 wird mancher HSV-Fan reflexartig auf den 30-jährigen Nationalspieler geschimpft haben. Beim 0:1 waren Westermann und sein Abwehrkollege Jonathan Tah tatsächlich nicht ohne schuld: Schalke-Stürmer Huntelaar konnte im Strafraumzentrum unbedrängt zum Kopfball hochspringen. Die Zahlen sprechen allerdings für Westermann: 85 Prozent seiner Zweikämpfe gewann er, so viele wie kein anderer Spieler. Auch der Wert des erst 17-jährigen Tah kann sich mit 84 Prozent gewonnener Zweikämpfe sehen lassen. In der akutellen Spielzeit beträgt der HSV mit 50,8 Prozent Platz fünf in der Bundesliga-Zweikampftabelle. Allerdings: Wenn man die entscheidenden Zweikämpfe verliert, wie am Wochenende gegen Schalke, hilft auch die Statistik nicht.
SC Freiburg: Keine Mannschaft ist am 18. Spieltag mehr gelaufen
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Arbeitssieg: Wenn der Gegner spielerisch überlegen ist, dann muss man über den Kampf kommen, heißt es so schön. Beim Spiel des SC Freiburg gegen Bayer Leverkusen war die Rollenverteilung klar: Leverkusen kann spielen, Freiburg muss kämpfen. So kam es dann auch. In fast allen Statistiken waren die Leverkusener überlegen. Nur bei den zurückgelegten Kilometern schlug Freiburg die Leverkusener und auch den Rest der Liga an diesem Spieltag um Längen: 126,19 Kilometer ist das Team von Christian Streich gelaufen. Zum Vergleich: Die Werkself aus Leverkusen legte 119,15 Kilometer zurück. Am Ende reichte es tatsächlich zu einem Erfolg der Freiburger, die nach zweimaligem Rückstand in der 90. Minute den 3:2-Siegtreffer erzielten.
Schalker Farfán: Zwei Vorlagen, ein Tor
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Top-Scorer: Jefferson Farfán ist der Top-Scorer des 18. Spieltags. Gegen den Hamburger SV erzielte der peruanische Nationalspieler ein Tor selbst und bereitete zwei vor. In der 34. Minute flankte er von rechts auf den in der Mitte nur halbherherzig bewachten Klaas-Jan Huntelaar, der per Kopf das 1:0 erzielte. In der 53. Minute nutzte Farfan Unstimmigkeiten zwischen Hamburgs Abwehrspieler Marcell Jansen und Torhüter Jaroslav Drobny und erhöhte auf 2:0. Drei Miunten später legte er zum 3:0-Endstand auf. Mit 13 Scorer-Punkten (sieben Tore und sechs Vorlagen) belegt Farfán Platz sieben in der Scoring-Tabelle der Bundesliga. Auf dem ersten Platz ist weiterhin der Dortmunder Robert Lewandowski mit 17 Scorer-Punkten (elf Tore, sechs Vorlagen).
FC Bayern: Die Statistik bestätigt die gefühlte Dominanz der Bayern
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Der Dominator: 954 Ballkontakte hatten die Bayern beim Sieg in Mönchengladbach am Freitag (64 Prozent Ballbesitz). Im Schnitt bringen die Bayern es in dieser Saison auf 885 Ballkontakte pro Spiel. Diese Zahl belegt eindrucksvoll, wie der FC Bayern seine Gegner dominiert. Borussia Mönchengladbach ist hinter den Bayern die Mannschaft mit den meisten Ballkontakten (776 Ballkontakte pro Spiel). Gegen die Bayern waren es nur 609. Beim Rekordmeister stach ein Profi besonders hervor: Mittelfeldspieler Thiago war mit 113 Ballkontakten die Lieblingsanspielstation.