Ellenbogenverletzung: Lahm wird operiert - DER SPIEGEL
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Ellenbogenverletzung Lahm wird operiert

Heute beginnt für die deutsche Nationalelf das Trainingslager auf Sardinien. Philipp Lahm wird nicht dabei sein. Der Abwehrspieler muss wegen seiner gestern erlittenen Verletzung operiert werden. Dennoch soll er bei der WM spielen können.
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Hamburg - Lahm hat sich im Spiel gegen den FSV Luckenwalde einen Sehnenanriss am Ellenbogen des linken Arms zugezogen. Der 22-Jährige wird heute in München operiert. Lahm kann nach Angaben von Assistenztrainer Joachim Löw frühestens in 14 Tagen wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. "Stand jetzt gehen wir davon aus, dass er bei der WM spielen kann", sagte Löw heute.

Definitiv ausfallen wird Lahm für das Regenerations-Trainingslager auf Sardinien. Auch beim Trainingslager in Genf vom 21. bis 30. Mai, wo Bundestrainer Jürgen Klinsmann die Grundlagen für die WM legen will, wird Lahm damit wohl nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Beim 60-minütigen Freundschafts-Kick gegen den Verbandsligisten (7:0) war Lahm gestern in der 40. Minute gefoult worden, auf den linken Arm gefallen und musste ausgewechselt werden. Er war mit Mannschaftsarzt Josef Schmitt zunächst in eine Mannheimer Klinik gefahren worden. Wegen eines Notfalls konnte dort die geplante Kernspintomografie aber nicht durchgeführt werden, weshalb der 22-Jährige in ein Frankfurter Krankenhaus musste.

Lahm ist bei Klinsmann auf der linken Seite der Viererabwehrkette gesetzt. Als Alternative im 23-er WM-Kader ist der Gladbacher Marcell Jansen eingeplant.

Für Lahm bedeutet die Verletzung einen weiteren Rückschlag in seiner noch jungen Karriere, nachdem er im vergangenen Jahr zunächst wegen eines Ermüdungsbruches im Fuß und dann wegen eines Kreuzbandrisses im Knie monatelang ausgefallen war. Erst im November 2005 hatte Lahm beim FC Bayern sein Comeback gefeiert.

Damit starteten am Dienstagabend 21 Spieler ins Regenerations-Trainingslager nach Sardinien. Neben Lahm fehlte noch Torwart Jens Lehmann, der heute Abend in Paris mit dem FC Arsenal das Champions-League-Finale gegen den FC Barcelona bestreitet.

pav/sid

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