EM in Portugal: Angst vor englischen Hooligans - DER SPIEGEL
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EM in Portugal Angst vor englischen Hooligans

Der Europameisterschaft 2004 in Portugal droht ein ernstes Sicherheitsproblem. Nach einem Zeitungsbericht sind mehrere hundert englische Hooligans übers Internet an Eintrittskarten gelangt.
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London - Wie die Londoner "Times" berichtet, sollen 80.000 Tickets für das EM-Endrundenturnier in Portugal (12. Juni bis 4. Juli) über das Internet an Engländer verkauft worden sein. Dabei sei nicht überprüft worden, ob die Kartenkäufer möglicherweise als Randalierer und Rowdies bereits in Erscheinung getreten und bei den britischen Sicherheitsbehörden aktenkundig sind. Der Zeitung zufolge sind nun mehrere hundert Hooligans in Besitz von EM-Tickets.

Nach Angaben des englischen Fußballverbandes FA werden die Fans von der Insel die weitaus größte ausländische Zuschauergruppe bei der EM stellen. Nach dem Zeitungsbericht wurde die FA von der Uefa bereits davor gewarnt, dass England von der Euro 2004 und anderen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen werden könnte, wenn Hooligans aus dem Vereinigten Königreich für Ausschreitungen sorgten.

In Kürze soll eine Sitzung von britischen Sicherheitsfachleuten mit den EM-Organisatoren und der örtlichen Polizei stattfinden, um über Vorkehrungen zu diskutieren. Während der Euro 2000 in Belgien und den Niederlanden hatte es strenge Grenzkontrollen gegeben, um die Einreise von potenziellen Gewalttätern zu verhindern.

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