England: Optiker wollen Augen der Schiris prüfen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

England Optiker wollen Augen der Schiris prüfen

Nach dem nicht gegebenen Tor in der englischen Premier-League-Partie zwischen Manchester United und Tottenham Hotspur zweifelt ein britisches Optikerunternehmen an der Sehstärke der Referees. Mit kostenlosen Tests will es die Augen der Unparteiischen unter die Lupe nehmen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - Das britische Optikerunternehmen "Specsavers" hat englischen Profi-Referees kostenlose Sehtests angeboten, um künftig Fehlentscheidungen zu vermeiden. Mit der ungewöhnlichen Werbemaßnahme reagierte die Firma auf den klaren Treffer von Tottenham, den sowohl Schiedsrichter Mark Clattenburg als auch sein Assistent Rob Lewis übersahen.

Der Treffer von Pedro Mendes hätte die Spurs in der 89. Spielminute mit 1:0 in Führung gebracht, Manchester United freute sich am Ende der Begegnung über ein torloses Remis. TV-Bilder belegten später, dass der Ball rund einen halben Meter hinter der Torlinie gelandet war.

Die Idee von Gratis-Sehtests ist allerdings nicht neu. Nach dem EM-Aus von England im Elfmeterschießen gegen Gastgeber Portugal - der Schweizer Referee Urs Meier annulierte das vermeintliche Siegtor der Briten kurz vor Ende der regulären Spielzeit - bot die britische Supermarktkette "Asda" allen Schweizer Bürgern eine kostenlose Augenprüfung in ihren 68 Optikergeschäften an.