Ermittlungen Ankläger uneins
Koblenz/Köln - Für die federführende Staatsanwaltschaft Koblenz, die gegen den ehemaligen Trainer des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt, hat sich durch die Kölner Erklärung an der Sachlage nichts geändert.
"Die Äußerungen von Herrn Daum, gelegentlich im privaten Bereich Kokain konsumiert zu haben, lassen den weiteren Gang unserer Ermittlungen unberührt", erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt Erich Jung. Der Koblenzer Ankläger betonte jedoch, dass es in dem Verfahren "nicht nur um Herrn Daum, sondern auch um andere Personen" gehe.
Gegensätzlich äußerte sich Jungs Kölner Kollege Günther Held. Das Geständnis werde sich auf jeden Fall bei einem möglichen Strafverfahren strafmildernd auswirken, sagte Held dem WDR.