Frankfurt, Leipzig, Düdelingen Alles Wichtige zum Start der Europa League
Leipzigs Trainer Ralf Rangnick
Foto: FILIP SINGER/EPA-EFE/REX/Shutterstock"Als wir Milan zogen, saß ich für 15 Minuten einfach nur da, mit offenem Mund." Das sagte Romain Schumacher dem "Guardian" . Schumacher ist Präsident des luxemburgischen Fußballklubs F91 Düdelingen, der Klub nimmt in dieser Saison an der Europa League teil, als erster Verein aus Luxemburg überhaupt.
Dort wartet nun die AC Milan, einer der erfolgreichsten Klubs der Geschichte. Bei Mailänder Heimspielen sind regelmäßig mehr Zuschauer im Stadion, als Düdelingen Einwohner hat (rund 21.000). Manchmal könne er das noch immer nicht glauben, sagt Präsident Schumacher. Spätestens um 21 Uhr am Abend wird er das, dann nämlich findet die Partie statt.
Zu sehen gibt es diese und die weiteren Partien im Stream von DAZN, SPIEGEL ONLINE berichtet von den Partien im Liveticker.
Von Euphorie ist man in Leverkusen weit entfernt. Seine drei Bundesligaspiele hat Bayer alle verloren. Platz 18. "Vielleicht ist es mal erfrischend, dass es ein anderer Wettbewerb ist", sagte Torhüter Lukas Hradecky vor dem Spiel beim bulgarischen Serienmeister Ludogorez Rasgrad (21 Uhr).
Hradeckys Vorgänger in Leverkusen hieß Bernd Leno, mittlerweile spielt der Keeper beim FC Arsenal. Wobei "spielt" nicht ganz zutrifft: Leno saß bislang stets auf der Bank. Gegen den ukrainischen Klub Worskla Poltawa soll der 26-Jährige am Abend sein Debüt feiern (21 Uhr).
Das wohl brisanteste Spiel des Abends findet in Leipzig statt, wo es zum ersten Aufeinandertreffen mit dem zweiten Red-Bull-Konzernklub RB Salzburg kommt (21 Uhr; DAZN und RTL Nitro). Salzburg darf aufgrund von Uefa-Regularien in internationalen Wettbewerben allerdings nicht unter dem Kürzel RB antreten, sondern als FC Salzburg.
Die Partie zwischen Vorjahresfinalist Olympique Marseille und Eintracht Frankfurt, dem dritten deutschen Vertreter, findet ohne Zuschauer im Stadion statt. Mehr noch: Eintracht-Fans dürfen zwischen 8.00 und 24.00 Uhr nicht einmal die Stadt betreten. "Wir fühlen uns um einen großen Europa-Auftritt betrogen", sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann. Die Uefa hatte Marseille mit einem Zuschauerausschluss für Fanverfehlungen aus der Vorsaison bestraft. Anpfiff ist um 18.55 Uhr.
Die Partien im Überblick
Ab 18.55 Uhr:
Villarreal - Rangers
Rapid Wien - Spartak Moskau
Lazio - Apollon Limassol
Marseille - Frankfurt
Besiktas - Sarpsborg 08
KRC Genk - Malmö FF
Sevilla - Standard Lüttich
Akhisar Belediyespor - FK Krasnodar
Dynamo Kiew - Astana
Rennes - Jablonec
Paok Saloniki - Chelsea
Vidi FC - Baryssau
Ab 21 Uhr:
Rasgrad - Leverkusen
AEK Larnaka - FC Zürich
Celtic- Trondheim
Leipzig - Salzburg
FC Kopenhagen - Zenit St. Petersburg
Slavia Prag - Bordeaux
Dinamo Zagreb - Fenerbahce
Spartak Trnava - Anderlecht
Arsenal - Worskla Poltawa
Sporting - Qarabag Agdam
Piräus - Betis
F91 Düdelingen - Milan