FC Bayern: Ära Effenberg vor dem Ende - DER SPIEGEL
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FC Bayern Ära Effenberg vor dem Ende

Ottmar Hitzfeld hat mit Beginn des Urlaubs bei Bayern München klare Vorstellungen über die Zukunft beim Champions-League-Sieger geäußert. Der Erfolgstrainer sieht diese mit Giovane Elber und Bixente Lizarazu, aber nicht unbedingt mit Stefan Effenberg.
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München/New York - Spieler wie Giovane Elber und Bixente Lizarazu werde er auf keinen Fall ziehen lassen, Sebastian Deisler und Michael Ballack wolle er für die übernächste Spielzeit unbedingt haben und Stefan Effenberg müsse sich darauf einstellen, dass die kommende Saison seine letzte in München sei, sagte der 52 Jahre alte Erfolgscoach in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung.

"Effenberg ist jetzt auf dem Zenit. Ich warte auch bei ihm die Entwicklung ab. Wenn wir uns für einen größeren Umbruch entscheiden, kann es sein, dass wir nicht verlängern", sagte Hitzfeld zur Zukunft seines Kapitäns. Eine vorzeitige Vertragsverlängerung war für den FC Bayern bislang kein Thema, der 32-Jährige selbst hatte am Wochenende in einer Kolumne erklärt, er sehe, wenn er mit den Bayern alles erreicht habe, seine sportliche Zukunft in England oder in den USA.

Deisler und Ballack spätestens 2002

Absolute Priorität soll beim FC Bayern der große Umbruch nach Ablauf der kommenden Saison haben. Zwar hält Hitzfeld eine Verpflichtung von Sebastian Deisler (Hertha BSC) und Michael Ballack (Bayer Leverkusen) zum jetzigen Zeitpunkt für unmöglich, man müsse allerdings "alles dafür tun", dass beide "2002 beim FC Bayern spielen".

Für die neue Saison haben die Bayern bislang Pablo Thiam (VfB Stuttgart/ablösefrei) sowie Nico Kovac (Hamburger SV, 11,5 Millionen) und Robert Kovac (Bayer Leverkusen/15 Millionen) verpflichtet. Zum Kader der neuen Saison werden nach Hitzfelds Aussagen weiterhin Giovane Elber und der von Manchester United heftig umworbene Bixente Lizarazu gehören. Über einen Verkauf "müssen wir überhaupt nicht diskutieren. Leistungsträger verkaufe ich nicht. Da gibt es auch keine finanzielle Schmerzgrenze".