FC Bayern: Hitzfeld 2002 Bundestrainer? - DER SPIEGEL
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FC Bayern Hitzfeld 2002 Bundestrainer?

Bayern-Manager Uli Hoeneß schließt nicht mehr aus, dass Ottmar Hitzfeld vor Ende seines 2003 in München auslaufenden Vertrages Bundestrainer wird.
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Frankfurt/Main - "Wenn es nach uns ginge, würden wir den Vertrag mit Hitzfeld gerne verlängern. Aber wenn der Trainer zu uns käme und um eine Vertragsauflösung bitten würde, würden wir uns ganz offen mit der Situation auseinander setzen. Hitzfeld müsste allerdings so rechtzeitig zu uns kommen, dass wir Zeit hätten, einen geeigneten Nachfolger zu finden", sagte Hoeneß dem Magazin der "Frankfurter Rundschau".


Völler lehnt langfristige Bindung ab


Vor einigen Wochen kursierte beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein "Geheimplan", wonach Hitzfeld eine mögliche Alternative für Völler sein könnte, würde dieser nicht über die WM 2002 in Japan und Südkorea hinaus als Teamchef im Amt sein. Der ehemalige BVB-Coach Hitzfeld hatte wiederholt erklärt, dass ihn der Bundestrainerposten durchaus reize - auch im Hinblick auf die WM 2006 in Deutschland.

Hoeneß stellte jedoch grundsätzlich fest: "Ottmar Hitzfeld hat als Trainer noch einen Vertrag bis 2003 beim FC Bayern München. Es kann doch nicht sein, dass jederzeit Verträge gebrochen werden, nur weil der Deutsche Fußball-Bund einen Trainer benötigt." Völlers Kontrakt mit DFB läuft bis nach der WM 2002, eine längerfristige Bindung hatte der derzeitige Teamchef vorerst abgelehnt.


Kampf gegen rechts


Klare Worte fand der Manager auch gegenüber Ausländerfeindlichkeit in Fußball-Stadien: "Ich spreche mit unseren Fans und sage denen, dass ich sie aus dem Stadion schmeiße, wenn ich rechtslastige Parolen höre. Unsere Fanclubs sind angewiesen, solche Wirrköpfe erst gar nicht aufzunehmen. Ich würde nicht davonlaufen, wenn irgendwo ein Ausländer belästigt wird. Ich würde es in Kauf nehmen, mir ein blaues Auge einzufangen."

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