Neuer Twitter-Kanal Auch die Bayern zwitschern jetzt
Jubelnde Bayern-Spieler nach Supercup-Triumph: BVB hat mehr Follower
Foto: Andreas Gebert/ dpaHamburg - "Der FC Bayern München startet den offiziellen Account auf Twitter": Der Begrüßungs-Tweet des deutschen Rekordmeister hätte etwas herzlicher sein können, doch der Wille zählt: Bayern München ist ab sofort auch beim Kurznachrichtendienst Twitter unter @FCBayern zu finden.
Innerhalb von knapp vier Stunden schnellte die Followerzahl der Bayern auf über 11.000 hoch - im Gegensatz zu Meister Dortmund, dessen offiziellen Account über 85.000 User folgen, sind das noch vergleichsweise wenige.
Erster Gratulant war der spanische Top-Club FC Barcelona. Aber auch Franz Beckenbauer, der bereits seit zwei Monaten twittert, wünschte "Viel Spaß beim zwitschern". Nationalspieler Toni Kroos fragte sich, "wie viele Follower sich uns am ersten Tag anschließen". Auch die Verteidiger Rafinha und Dante machen via Twitter Werbung für den neuen Kanal.
Bayern nicht immer sicher im Internet
Die Inhalte hielten sich zum Start in Grenzen: Neben der Ankündigung des neuen Fankatalogs gab es ein paar Trainingsbilder und die Information, dass die Spieler sich gleich zum gemeinsamen Mittagessen treffen würden. Auf spannende Exklusivinformationen müssen die Fans und Follower noch warten.
Der kleine Kreis von Menschen, denen der FC Bayern folgt, besteht bislang ausschließlich aus aktiven oder ehemaligen Bayern-Spielern Kroos, Rafinha, Dante, Jérôme Boateng, Luiz Gustavo und David Alaba sind dabei - und eben Franz Beckenbauer.
Eine Facebook-Seite hat der Club schon seit längerem, eine Homepage sowieso. Bei Twitter ließ der FC Bayern es bislang ruhig angehen. Kein Wunder: Nicht immer haben die PR-Aktionen des Rekordmeisters in der Vergangenheit reibungslos funktioniert: Unvergessen bei Fans dürfte die Ankündigung eines "spektakulären Transfers" gewesen sein - der sich dann als neue Facebook-App entpuppte.
Die Anhänger fühlten sich verschaukelt: Als sie von der PR-Aktion erfuhren, waren die Reaktionen eindeutig: "Bayern ist echt der größte Drecksverein", "Ich geh kotzen! Was war das denn für 'ne PR-Scheiße beim FC Bayern!" oder "Fuck you, Bayern" gehörten noch zu den harmloseren Beiträgen.