FC Porto: Dämpfer im strömenden Regen - DER SPIEGEL
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FC Porto Dämpfer im strömenden Regen

Die Generalprobe vor der Champions-League-Partie gegen Bayern München ist für den FC Porto alles andere als glücklich verlaufen. In Prestigeduell gegen Benfica Lissabon setzte es eine Niederlage.
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Lissabon - Der FC Porto hat vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Bayern München einen kräftigen Dämpfer erhalten. Der portugiesische Meister unterlag am Samstag im Klassiker beim von Jupp Heynckes trainierten Erzrivalen Benfica Lissabon mit 0:1 (0:0). Bei strömendem Regen erzielte der Ägypter Sabry in der 67.Minute den Siegestreffer für die Gastgeber. Sein Fernschuss war für Ersatztorwart Hilario unhaltbar. Portos brasilianischer Torjäger Mario Jardel kam dank der guten Deckung kaum zum Zuge. Die 35.000 Zuschauer im Estadio da Luz sahen ein von der Taktik beherrschtes Spiel, das erst in der Schlussphase richtig spannend wurde.

Auch im Champions-League-Spiel gegen die Bayern am Dienstag wird Porto ohne Nationaltorwart Vitor Baia auskommen müssen. Der Keeper mit der Rückennummer 99 leidet an einer Entzündung im rechten Knie und fällt für etwa einen Monat aus. Baia, der vom FC Barcelona an den portugiesischen Meister ausgeliehen wurde, plagt sich seit langer Zeit mit Kniebeschwerden herum und musste in dieser Saison bereits mehrere Monate aussetzen. Portos Trainer Fernando Santos sieht der Begegnung gegen den deutschen Meister dennoch gelassen entgegen: "Letztendlich war der Klassiker gegen Benfica wichtiger als das Spiel gegen Bayern München."

Benfica-Coach Heynckes sieht seinen Verein nun im Aufwind. "Der FC Porto war mehrere Jahre Meister, doch nun ändern sich die Zeiten wieder", sagte er. Mit dem Sieg hat sich Benfica erneut in den Kampf um die Meisterschaft eingeschaltet und liegt mit 57 Punkten in der Tabelle an dritter Stelle hinter Spitzenreiter Sporting Lissabon (61) und dem FC Porto (60).