Fifa ermittelt gegen Simunic - DER SPIEGEL
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Anstiftung zur Fremdenfeindlichkeit Fifa ermittelt gegen Simunic

Dem kroatischen Nationalspieler Josip Simunic droht nach seinen Äußerungen im WM-Playoff-Spiel gegen Island weiterer Ärger. Der Fußball-Weltverband hat ein Disziplinarverfahren gegen den früheren Hertha-Profi eröffnet. Zuvor war er bereits von der kroatischen Justiz bestraft worden.
Kroatien-Spieler Simunic: Fifa ermittelt
Kroatien-Spieler Simunic: Fifa ermittelt

Kroatien-Spieler Simunic: Fifa ermittelt

Foto: Charlie Crowhurst/ Getty Images
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Hamburg - Auch der Fußball-Weltverband Fifa ermittelt nun gegen den früheren Bundesligaprofi Josip Simunic. Wegen dessen Äußerungen nach dem Playoff-Rückspiel Kroatiens gegen Island (2:0) sei ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden, teilte die Fifa mit.

Der ehemalige Hertha-Profi hatte nach der geglückten WM-Qualifikation am Dienstag über das Stadion-Mikrofon die Parole "Za Dom - Spremni!" gerufen. Der umstrittene Gruß heißt übersetzt: "Für die Heimat - bereit!" Die Parole war Grußformel der Ustascha, ein 1929 gegründeter Geheimbund, der sich zu einer faschistischen Bewegung entwickelte.

Die kroatische Justiz hatte ihn am Donnerstag bereits zu einer Geldstrafe in Höhe von 3270 Euro verurteilt - der höchstmöglichen Buße für Aufhetzung zu rassistischem Hass bei Sportwettbewerben.

psk/dpa