Fifa Fußball-WM 2002 gefährdet
Buenos Aires - "Wir sind wegen dem, was passiert, sehr besorgt. Die Fifa kann nicht garantieren, dass die WM stattfindet", erklärte Nicolas Leoz, Mitglied des Fifa-Sicherheitskomitees, in einem Interview mit der argentinischen Nachrichtenagentur Telam.
Der 73-Jährige, der auch Präsident des südamerikanischen Fußball-Verbandes ist, glaubt jedoch, dass die Regierungen der WM-Gastgeber Südkorea und Japan den "Besorgnissen der Fifa" mit "positiven Antworten" begegnen werden und "höchste Sicherheit" bei der WM im kommenden Jahr gewährleisten können.
Als ein positives Beispiel für gelungene Sicherheitsvorkehrungen nannte Leoz die Copa America in Kolumbien. Trotz des Terrors in dem Land sei das Turnier dieses Jahr ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen. "Wir hoffen, dass sich diese Erfahrung aus Südamerika auf der weltweiten Ebene wiederholt", sagte Leoz.