Fifa: WM 2014 mit Torlinientechnik GoalControl - DER SPIEGEL
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Fifa-Entscheidung WM 2014 mit Torlinientechnik GoalControl

Test bestanden - so lautet das Fazit des Fußball-Weltverbands zur Torlinientechnik GoalControl, die beim Confed Cup in Brasilien getestet wurde. Deshalb soll das System auch bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr eingesetzt werden.
Strittige Szene bei der WM 2010: Im kommenden Jahr erstmals Torlinientechnik
Strittige Szene bei der WM 2010: Im kommenden Jahr erstmals Torlinientechnik

Strittige Szene bei der WM 2010: Im kommenden Jahr erstmals Torlinientechnik

Foto: Marcus Brandt/ dpa
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Hamburg - Die beim Confed Cup erstmals eingesetzte Torlinientechnik GoalControl wird auch bei der WM 2014 genutzt werden. "Wir wollten sehen, wie es funktioniert - und es hat gut funktioniert. Und wenn etwas funktioniert, warum sollte man es dann verändern?", sagte Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke. Das System GoalControl einer gleichnamigen Firma aus Würselen in der Nähe von Aachen hatte sich gegen drei Mitbewerber durchgesetzt. 2014 in Brasilien wird damit erstmals bei einer WM-Endrunde Torlinientechnik eingesetzt.

Der englische Schiedsrichter Howard Webb sagte, dass es aus Sicht der Referees keinen Grund gebe, nach einer anderen Lösung zu suchen. Für die Unparteiischen sei GoalControl ein voller Erfolg. "Wir empfangen dieses System mit offenen Armen, weil es uns das Leben leichter macht. Es ist eine wunderbare Hilfe und absolut zuverlässig", sagte Webb stellvertretend für seine Kollegen.

Zwar sei das System bei der "Mini-WM" keinem ernsthaften Test unterzogen worden, weil es keine strittige Szene gab. "Aber wir haben jetzt Sicherheit, und das ist wichtig für uns", sagte Webb. Die Entscheidung "Tor oder nicht Tor" liege aber nach wie vor in den Händen der Unparteiischen, meinte er: "Aber wir haben vollstes Vertrauen in die Technik."

tpr/sid