Franz Beckenbauer: Freshfields bestätigt Version des DFB - DER SPIEGEL
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Fall Beckenbauer Darstellung des DFB von Anwälten bestätigt

Rückendeckung für den DFB: Die Kanzlei Freshfields hat die Darstellung des Verbands bestätigt. Präsident Grindel hatte behauptet, erst seit Montag detailliert von Beckenbauers Millionengehalt zu wissen.
DFB-Präsident Reinhard Grindel
DFB-Präsident Reinhard Grindel

DFB-Präsident Reinhard Grindel

Foto: STEPHANE MAHE/ REUTERS
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Die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer, die für den DFB die Affäre um die Vergabe der WM 2006 untersucht hatte, hat in der Auseinandersetzung um die 5,5-Millionen-Euro-Zahlung an Franz Beckenbauer die Darstellung des Verbands bestätigt.

Die neue Führung des DFB, so die Kanzlei, habe erst am vergangenen Montag Kenntnis der Vertragsdokumentation bekommen: "Wir haben die aktuelle DFB-Führung auch erst am Montag über die genauen Zahlungsbeträge und -flüsse zwischen dem DFB und Franz Beckenbauer informiert", heißt es in der Erklärung. "Daher ließ sich der gesamte Vorgang für die DFB-Spitze erst an diesem Tag vollständig einordnen und bewerten."

Bei den Untersuchungen zuvor habe man den DFB zwar über die Zahlungen an Beckenbauer im Zusammenhang mit dem Oddset-Vertrag unterrichtet, nicht jedoch im Detail, sagte die Kanzlei, die ihre Untersuchung im Auftrag des DFB ausgeführt hatte.

SPIEGEL ONLINE hatte darüber berichtet, dass die Honorierung von Beckenbauer für seine Tätigkeit als Präsident des WM-Organisationskomitees bereits ein Thema bei einer Sitzung des DFB-Vorstands am 4. März dieses Jahres gewesen sei. Der neue DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte gesagt, dass er erst am Montag erfahren habe, dass die 5,5 Millionen Euro direkt aus dem Topf des WM-OKs an Beckenbauer geflossen seien.

rae/dpa