Frauen-Bundesliga: FC Bayern München stellt Rekord mit 45 Spielen ohne Niederlage auf - DER SPIEGEL
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Sieg über Freiburg 45 Bundesligaspiele ohne Niederlage – Bayerns Fußballerinnen feiern Rekord

Fast zwei Jahre ist die letzte Liganiederlage des FC Bayern her. Ein Lauf, der sich nun Rekordserie nennen darf: Beim Sieg über Freiburg glänzte vor allem Traumtorschützin Momoko Tanikawa.
Momoko Tanikawa glänzte gegen Freiburg als Doppeltorschützin für den FC Bayern München
Momoko Tanikawa glänzte gegen Freiburg als Doppeltorschützin für den FC Bayern München

Momoko Tanikawa glänzte gegen Freiburg als Doppeltorschützin für den FC Bayern München

Foto: kolbert-press / Ulrich Gamel / IMAGO

Die Fußballerinnen des FC Bayern München haben einen neuen Bundesliga-Rekord aufgestellt. Beim 4:1 (2:0) gegen den SC Freiburg blieben die Meisterinnen zum 45. Mal hintereinander ungeschlagen, die letzte Liga-Niederlage setzte es im Oktober 2024. Zusammen mit dem VfL Wolfsburg sind die Bayern-Frauen nach dem 3. Spieltag der neuen Saison ohne Punktverlust.

Momoko Tanikawa (18. Minute/90.+1) mit einem Doppelpack, Vanessa Gilles (42.) und Klara Bühl (72.) erzielten die Tore für die überlegenen Münchnerinnen. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer gelang Luca Birkholz (64.).

Die vereinseigene Rekordmarke von 44 Bundesliga-Spielen in Folge ohne Niederlage hatten die Münchnerinnen vor sechs Tagen ebenfalls im Heimspiel auf dem Bayern-Campus beim Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 eingestellt. Gegen die Rheinhessinnen hatten die beiden Nationalspielerinnen Lena Oberdorf und Giulia Gwinn ihr Comeback nach Verletzungen gefeiert. Im Spiel gegen Freiburg stand Gwinn in der Anfangsformation, Oberdorf wurde nach gut einer Stunde eingewechselt und leitete mit einem Pass das 3:1 durch Klara Bühl ein.

Traumtor von der Mittellinie

Gegen die mit vier Punkten in den ersten beiden Bundesliga-Spielen ebenfalls gut gestarteten Freiburgerinnen gelang der Japanerin Tanikawa ein beinahe schon unglaublicher Führungstreffer. Knapp hinter der Mittellinie zog sie ab, da SC-Torhüterin Reimann zu weit vor dem Tor stand, und durfte ein Traumtor bejubeln. Nach einem Freistoß von Nationalspielerin Bühl traf die Kanadierin Gilles dann kurz vor der Pause zum 2:0.

Nach dem Wechsel durften die Freiburgerinnen kurz hoffen, doch das Team von Trainer José Barcala sorgte wenig später durch das Bühl-Solo wieder für klare Verhältnisse.

cev/dpa