Freiburg - Köln 0-0: Die Null muss stehen - DER SPIEGEL
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Freiburg - Köln 0-0 Die Null muss stehen

Mit einer taktisch disziplinierten Defensivleistung hat Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln bei den auch weiterhin ungeschlagenen Freiburgern am frühen Dienstagabend einen Punkt entführen können.
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Freiburg - Mit einer Nullnummer gegen den 1. FC Köln hat der SC Freiburg die Chance verpasst, sich vorerst an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga festzusetzen. Trotz klarer Feldvorteile mussten sich die gut in die Saison gestarteten die Mannschaft von Trainer Volker Finke am Dienstagabend mit einem torlosen Remis gegen den Aufsteiger zufrieden geben, der recht glücklich seinen ersten Auswärtspunkt erkämpfte. "Wir sind heute nicht hierher gekommen, um einen Schönheitspreis zu gewinnen", sagte Kölns Coach Ewald Lienen nach dem Abpfiff und lobte vor allem die disziplinierte Spielweise seiner Mannschaft.

25.000 Zuschauer im ausverkauften Dreisam-Stadion sahen eine zerfahrene Partie, in der der Sport-Club gegen einen in der Offensive harmlosen Gegner zu wenig aus seinen wenigen Möglichkeiten machte. Das sah auch SC-Trainer Finke so: "Es war ein schwieriges Spiel für uns. Wir hatten mehr Möglichkeiten, drei Punkte zu holen. Deshalb war der Punktverlust unglücklich."

Der erstmals von Beginn an aufgebotene Ismail Coulibaly konnte sich ebenso wenig durchsetzen wie sein Sturmpartner Alexander Iaschwili. Bei einem Pfostenschuss von Junioren-Nationalspieler Tobias Willi (18.) verzeichneten die längst nicht so schwungvoll wie beim 4:0-Auftaktsieg gegen den VfB Stuttgart angreifenden Badener ihre beste Chance in den ersten 45 Minuten. Fünf Minuten vor der Halbzeit parierte Markus Pröll einen Kopfball des aufgerückten Daniel Schumann.

Neun Tage nach der Pokal-Blamage in Magdeburg hatte Ewald Lienen mit Dirk Lottner und Ralf Hauptmann zwei Routiniers wegen Formschwäche auf die Bank gesetzt und dafür im Mittelfeld Markus Kreuz und Carsten Cullmann aufgeboten. Die Maßnahme zeigte jedoch kaum Wirkung, fehlten den Rheinländern doch auch in Freiburg das kreative Moment im Aufbau und die Durchschlagskraft im Angriff. Bis auf einen Hinterhaltschuss von Christian Springer (37.), der knapp am Gehäuse der Breisgauer vorbeiflog, blieben die Gäste bis zur Pause völlig ungefährlich.

Auch nach Wiederbeginn stellte der Sport-Club die dominierende Mannschaft, versäumten es aber weiter, aus ihrem Übergewicht Kapital zu schlagen. In der 53. Minute zielte der Georgier Iaschwili am Tor vorbei. Nachdem Matthias Scherz (64.) Freiburgs Keeper Richard Golz die erste und einzige Prüfung im gesamten Spiel beschert hatte, stand wieder das Kölner Gehäuse im Blickpunkt. Mit den Fingerspitzen rettete Pröll gegen Iaschwili (70.).

Von Marc Zeilhofer, dpa

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