Freistoßspray wird in Spanien eingesetzt - DER SPIEGEL
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Schiedsrichter-Hilfsmittel Spanien führt Freistoßspray ein

Es darf gesprüht werden: Der spanische Fußballverband gibt seinen Schiedsrichtern das von der Weltmeisterschaft bekannte Freistoßspray in die Hand. Auch in anderen Wettbewerben wird es eingesetzt.
Schiedsrichter Nishimura: Bis hierher und nicht weiter
Schiedsrichter Nishimura: Bis hierher und nicht weiter

Schiedsrichter Nishimura: Bis hierher und nicht weiter

Foto: Elsa/ Getty Images
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Hamburg - Spaniens Fußballschiedsrichter bekommen ein neues Hilfsmittel in die Hand: Ab sofort können sie auf das Freistoßspray zurückgreifen. Wie der nationale Verband (RFES) bekannt gab, wird es schon zur kommenden Saison in den ersten zwei Profiligen verpflichtend eingeführt.

Das Spray kommt bei Freistößen zum Einsatz, der Schiedsrichter markiert damit den Abstand der Mauer zum Ball - und kann dadurch besser kontrollieren, ob dieser eingehalten wird. Der Schaum verschwindet nach 45 bis 120 Sekunden wieder. Das Verfahren wurde bereits im vergangenen Jahr bei der Klub-WM getestet und hatte sich auch bei der WM in Brasilien bewährt.

Auch in anderen Wettbewerben wird es in der kommenden Saison eingesetzt: Am Samstag hatte bereits die italienische Liga angekündigt, in Zukunft auf das Spray zu setzen. Auch in der Champions und Europa League kommt die WM-Neuerung zum Einsatz.

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Freistoß-Spray: Endlich eine klare Linie

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In Deutschland wird hingegen noch über die Einführung des Sprays diskutiert. "Wir wollen uns nicht versperren", hatte etwa der Chef der DFB-Schiedsrichterkommission, Heribert Fandel, gesagt: "Aber wir sehen nicht die Notwendigkeit, das einzusetzen." Bei der Ligaversammlung im Dezember könnte eine Abstimmung der 36 Profiklubs über die Einführung zur Spielzeit 2015/2016 stattfinden.

bka/sid