Fußball: Alexander Frei beendet seine Karriere - DER SPIEGEL
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Alexander Frei: Neuanfang nach 16 Jahren

Foto: MICHAEL BUHOLZER/ REUTERS

Karriereende von Alexander Frei Tor und Tränen zum Abschied

Die Karriere von Alexander Frei hat einen rührenden Abschluss gefunden. In seinem letzten Spiel traf der Stürmer per Freistoß, anschließend gab es Tränen und Blumen. Nun fängt der ehemalige Dortmunder als Sportdirektor in Luzern an.
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Hamburg - 107 Vereinsmitarbeiter, für jedes seiner Tore beim FC Basel einer, standen Alexander Frei schon vor seinem letzten Spiel der Karriere Spalier. Und auch anschließend wurde die Abschiedsfeier nicht weniger emotional. "Herzlichen Dank für geile vier Jahre, herzlichen Dank für alles. Ihr habt einen Platz in meinem Herzen gefunden, ich vielleicht auch einen in euren", sagte Frei.

Auch das Spiel hätte kaum besser laufen können, 3:1 gewann Basel gegen den FC Zürich, natürlich mit einem Frei-Tor. Der Stürmer hatte mit einem direkt verwandelten Freistoß den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt. Kurz nach dem Treffer humpelte der 33-Jährige mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Platz - begleitet von den Ovationen der Fans. Die Schmerzen waren aber erträglich.

"Für die geile Zeit Dangge Basel", stand auf seinem T-Shirt. Mit Blumen unter dem Arm und Tränen in den Augen verließ der 33-Jährige wenig später das Stadion. Nur einen Tag nach seinem bewegenden wie ungewöhnlichen Abschied beginnt der Schweizer Ausnahmestürmer seinen neuen Job als Sportchef beim FC Luzern - und das mitten im Saisonendspurt.

Während Basel um die Schweizer Meisterschaft kämpft und im Halbfinale der Europa League den FC Chelsea fordert, stürzt sich der frühere Dortmunder Bundesliga-Profi (74 Spiele/34 Tore) in die neue Aufgabe in Luzern. Dort heißt es Abstiegskampf statt Titelfeier. Doch Frei denkt perspektivisch: "Ich war jetzt 16 Jahre Profi. Nun beginnt ein neues Kapitel. Wenn dieses ebenfalls 16 Jahre andauert, wäre dies sicher nicht schlecht."

leh/dpa

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