Fußball-Bundesliga: Am Wochenende wird gespielt - DER SPIEGEL
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Fußball-Bundesliga Am Wochenende wird gespielt

Mehrere Stunden tagte die Deutsche Fußball-Liga, dann stand die Entscheidung fest. Trotz der Ereignisse in den USA werden die Spiele der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga am Wochenende stattfinden.
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Hamburg - "Die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes soll als Zeichen verstanden werden, dass feige Anschläge dieser Art das soziale und kulturelle Gefüge in der zivilisierten Welt nicht nachhaltig erschüttern können", kommentierte Liga-Präsident Werner Hackmann die Entscheidung. An den Gesprächen in Frankfurt am Main hatten die DFL, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Bundesligavereine teilgenommen.

Mit einer Schweigeminute soll in den Bundesliga-Stadien den Opfern der Katastrophen in New York und Washington gedacht werden. Mannschaften und Schiedsrichter tragen Trauerflor, es gibt - wie sonst bei Bundesligaspielen üblich - kein Rahmenprogramm. Auch in England, Italien, Frankreich und Portugal soll der Spielbetrieb fortgesetzt werden.

18 Spiele am Wochenende in den deutschen Profiligen

Die europäische Fußball-Union Uefa war heftig dafür kritisiert worden, die Europapokalspiele am Dienstagabend nicht abgesagt zu haben. Die Proteste scheinen erfolgreich gewesen zu sein: Am Mittwoch und Donnerstag werden keine Begegnungen in der Champions League und dem Uefa-Cup ausgetragen. Die Uefa begründete am Mittwoch ihr zögerliches Verhalten des Vortages damit, dass sie das Ausmaß der Katastrophe in den USA zunächst nicht richtig eingeschätzt habe.

Für das kommende Wochenende sind ingesamt 18 Partien in den beiden deutschen Profiligen geplant. Den Anfang soll die zweite Liga am Freitag mit drei Spielen machen. Im Oberhaus stehen für Samstag sieben Spiele an, darunter der Revierschlager Schalke 04 gegen Borussia Dortmund. Die beiden restlichen Begegnungen der ersten Liga sind für Sonntag terminiert.

WM-Qualifikationsspiele finden statt

Der internationale Fußball-Verband (Fifa) nahm von einer Absage ebenfalls Abstand. Die WM-Qualifikationsspiele in der Asien-Zone am Freitag und Samstag sowie die U-17-Weltmeisterschaft in Trinidad & Tobago werden wie geplant stattfinden.

"Diese Haltung steht für den Willen, dass der Sport nicht vor der Gewalt kapitulieren darf", erklärte Fifa-Präsident Joseph Blatter in einer Stellungnahme: "Die Welt ist heute nicht mehr, was sie gestern war. Der Fußball aber hat weiterhin als Hoffnungsträger zu dienen."

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