Fußball-Bundesliga: Die "Halbzeitpredigt" - DER SPIEGEL
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Fußball-Bundesliga Die "Halbzeitpredigt"

Beim Spitzenspiel zwischen Titelverteidiger Bayern München und Bayer Leverkusen waren in den ersten 45 Minuten vor allem starke Gastgeber zu sehen.
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Hamburg - In einem ansehnlichen Spiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen steht es im Münchener Olympiastadion vor der enttäuschenden Kulisse von nur 43.000 Zuschauern zur Halbzeit noch 0:0. Die besseren Möglichkeiten boten sich dabei bisher den forsch auftretenden Gastgebern.

Nach neun Spielminuten hatte Stürmer Carsten Jancker die Chance, die Bayern in Führung zu bringen, doch der Stürmer verzog freistehend. In der Folgezeit konnten sich die Leverkusener bei ihrem Torwart Jörg Butt bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten.

Nach 13 Minuten parierte der Keeper einen von Mehmet Scholl getretenen Freistoß. Dann setzte Bayern-Angreifer Giovane Elber im Leverkusener Strafraum zum Solo an, den Schuss des Brasilianers aus kuienkte er einen Elber-Schuss aus kurzer Distanz noch zur Ecke (25.). Und als Butt dann fünf Minuten später sein Tor verlassen hatte, kratzte Bayers Vertragsamateur Thomas Kleine den Lupfer Janckers noch von der Linie. Leverkusen, das aus "taktischen Gründen" (Trainer Klaus Toppmöller) auf Stürmer Ulf Kirsten verzichtet, tritt bisher taktisch sehr diszipliniert, aber viel zu vorsichtig auf und hatte bis dato keine nennenswerte Tormöglichkeit.

0:0 im Abstiegskampf

Im zweiten Sonntagsspiel stehen sich Hansa Rostock und der Tabellenletzte FC St. Pauli gegenüber. Vor 17.000 Zuschauern im Ostseestadion steht es nach 45 Minuten 0:0. Zählbares gab es dennoch: Zwei Gelbe Karten für die Paulianer Bajramovic und Meggle. Hansa hatte die besseren Chancen: Di Salvo schoss knapp am Tor vorbei, einen Kopfball von Hansa-Stürmer Beierle klärte Kowalenko auf der Linie.

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