Fußball-EM der Frauen 2029: DFB bewirbt sich mit elf Städten – Hamburg und Bremen raus - DER SPIEGEL
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Bewerbung um Großereignis der Frauen DFB will Fußball-EM 2029 ohne Hamburg austragen

Der Deutsche Fußball-Bund möchte 2029 die Europameisterschaft der Fußballerinnen ausrichten. Nun hat er sich auf Stadien festgelegt. Was dabei für Rostock und Hannover, aber gegen Hamburg und Bremen sprach, ist unklar.
Die DFB-Frauen könnten 2029 eine Europameisterschaft vor heimischer Kulisse spielen
Die DFB-Frauen könnten 2029 eine Europameisterschaft vor heimischer Kulisse spielen

Die DFB-Frauen könnten 2029 eine Europameisterschaft vor heimischer Kulisse spielen

Foto: Claudio Villa / Getty Images

Rostock und Hannover sind dabei, Hamburg und Bremen nicht: Der Deutsche Fußball-Bund hat nach einer Präsidiumssitzung die elf Städte bekannt gegeben, mit denen er im März seine vorläufige Bewerbung für die Frauen-EM 2029 einreichen wird.

Ebenfalls auf die sogenannte »Shortlist« der deutschen EM-Bewerbung  haben es Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Köln, Leipzig, München und Wolfsburg geschafft. Da das Turnier im Sommer 2029 aber mit 16 Teams an nur acht Spielorten stattfinden soll, muss der DFB bis zum Ende des Bewerbungsverfahrens am 27. August noch einmal drei Städte aus seinem EM-Konzept streichen.

Am Freitag erwischte es neben Bremen und Hamburg auch Essen. Stuttgart hatte sich schon vorher aus finanziellen Gründen aus dem Kreis von ursprünglich 15 Kandidaten zurückgezogen. DFB-Präsident Bernd Neuendorf begrüßte das Interesse der Städte an der EM: »Dass so viele attraktive Standorte bei der Uefa Women’s Euro 2029 dabei sein wollen, ist ein weiterer Beleg der enormen Entwicklung und des Wachstumspotenzials des Frauenfußballs in Deutschland.«

DFB-Präsident Bernd Neuendorf

DFB-Präsident Bernd Neuendorf

Foto: Ulrich Hufnagel / U. Hufnagel / picture alliance

Was in der Shortlist genau für Rostock, aber gegen die größeren Stadien in Hamburg und Bremen sprach, verriet der DFB nicht. In der Mitteilung ist lediglich die Rede von »klar definierten und transparent nachvollziehbaren Kriterien, die insbesondere auf den Turnieranforderungen der Uefa basieren«.

DFB gibt hohe Ziele aus

»Die Ausrichtung einer EM würde uns viel Rückenwind für die Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland, aber auch in ganz Europa geben. Wir möchten mehr als eine Million Tickets absetzen und damit die erste Frauen-EM in der Geschichte sein, die wirtschaftlichen Gewinn macht«, sagte DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich.

Der europäische Verband Uefa wird im Dezember dieses Jahres über den EM-Ausrichter entscheiden. Deutsche Konkurrenten sind Polen, Portugal, Italien sowie eine gemeinsame Bewerbung von Dänemark und Schweden.

ast/dpa