Fotostrecke: Väter und Söhne
Fußballersöhne Nicht ganz der Papa
Möglichst weit weg vom gegnerischen Strafraum. Von jenem Reich, in dem der Vater zu Hause war. Jonathan Klinsmann hat sich den Platz zwischen den Pfosten ausgesucht, er ist Torwart geworden, und das ist vermutlich die beste Methode, den ständigen Vergleichen mit seinem berühmten Vater Jürgen aus dem Weg zu gehen.
Jonathan Klinsmann ist 19 Jahre alt, gerade wurde er als Keeper in die US-amerikanische U20-Auswahl berufen, er hat seine ganze Karriere noch vor sich, und die Entfernung zu Deutschland ist dabei wahrscheinlich hilfreich. Die Chancen stehen also nicht so schlecht, dass Klinsmann junior seinen sportlichen Weg geht - die Ausgangsposition ist jedenfalls besser als bei anderen, für die der berühmte Nachname eher ein Hemmnis war.
Jordi Cruyff zum Beispiel. Der Sohn von König Johan zu sein, ist ein Rucksack, der schwerer kaum sein kann. Dass es der heute 43-Jährige trotzdem bis in die erste spanische Liga und 2001 mit Alavés sogar bis in das legendäre Uefa-Cup-Endspiel gegen den FC Liverpool geschafft hat, ist schon aller Ehren wert. Aber der junge Cruyff ist während der gesamten Fußballerkarriere stets an dem alten Cruyff gemessen worden. Und daran muss man letztlich scheitern.
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David Beckhams Sohn Brooklyn versucht es mittlerweile, Zinedine Zidanes Sohn Enzo sogar beim ruhmreichen Verein Real Madrid, wo sein Vater Trainer ist. Geschafft haben sie es wohl erst, wenn sie so spielen, dass man ihre Herkunft vergisst. Aber ist das vorstellbar?
Zu Fußballvätern und ihren Söhnen geht es hier in der großen Übersicht.