+++ Transferticker +++ Subotic wechselt zu Union Berlin
Neven Subotic kehrt in die Fußball-Bundesliga zurück.
Foto: Romain Lafabregue/AFPTRANSFERS
Subotic kehrt nach Deutschland zurück
Neven Subotic wechselt zu Bundesliga-Aufsteiger Union Berlin und damit nach anderthalb Jahren beim französischen Erstligisten AS Saint-Étienne in die Bundesliga zurück. Der 30 Jahre alte Innenverteidiger erhält in Berlin einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021, das gab der Klub bekannt.
"Für Union und für mich persönlich ist die anstehende Saison in der Bundesliga eine große Herausforderung, daher freue ich mich sehr auf das Abenteuer", sagte Subotic. Der Vertrag des Serben, der mit Borussia Dortmund 2011 und 2012 die Meisterschaft gewonnen hatte, war in Frankreich ausgelaufen.
Vergangene Saison hatte Subotic 26 Spiele in der französischen Ligue 1 absolviert und dabei ein Tor erzielt. "Neven Subotic ist ein außergewöhnlicher Spieler, der seine Klasse in über 300 Profispielen auf höchstem Niveau unter Beweis gestellt hat", sagte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball bei den Berlinern.
Buffon wieder in Turin
Gianluigi Buffon trifft in Turin zum Medizincheck an
Foto: Alessandro Di Marco/EPA-EFE/REXNach einer Saison bei Paris Saint-Germain kehrt Gianluigi Buffon zurück zu Juventus, wo er bereits 17 Jahre seiner Karriere verbracht hatte. Das bestätigte der italienische Verein. Der 41-Jährige soll einen Vertrag für ein Jahr unterschrieben haben und 1,5 Millionen Euro verdienen. In Paris, wo er 25 Spiele bestritten hatte, hätte er die Option auf eine Vertragsverlängerung um ein Jahr gehabt. Er entschied sich jedoch schon frühzeitig für einen Abschied.
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Buffon wird aller Voraussicht nach Ersatztorwart hinter Wojciech Szczesny sein, der in der vergangenen Saison seinen Platz im Juve-Tor übernommen hatte. Es wird spekuliert, dass Buffon nach der Saison ins Management des Klubs wechseln wird. Vorher würden ihm ein paar Ligaeinsätze jedoch zu einem neuen Rekord verhelfen: Spielt er in acht Partien, kommt er auf 648 Spiele und würde Paolo Maldini als Rekordhalter der Serie A ablösen.
Perez wird Leicesters Rekordtransfer
Der englische Ex-Meister Leicester City lässt sich den Transfer des spanischen Stürmers Ayoze Perez 33,5 Millionen Euro kosten. Am Donnerstag wurde der Wechsel des 25-Jährigen von Newcastle United offiziell bekannt gegeben. Der Iberer erhält einen Vierjahresvertrag bis 2023.
Perez war in der vergangenen Saison mit zwölf Treffern bester Torschütze bei Newcastle und hatte maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt der Magpies. Jetzt soll er in Leicester an der Seite von Klubikone Jamie Vardy (32) auflaufen. Nie zuvor hat Leicester mehr für einen Spieler ausgegeben.
Paris Saint-Germain verpflichtet Herrera
Der französische Meister Paris Saint-Germain hat den spanischen Mittelfeldspieler Ander Herrera verpflichtet. Dies gab der Verein von Trainer Thomas Tuchel bekannt. Der 29-Jährige wechselt ablösefrei in die französische Hauptstadt und unterschrieb bei PSG einen Fünfjahresvertrag. Herreras Kontrakt beim englischen Rekordchampion Manchester United war am 30. Juni ausgelaufen.
"Paris ist die schönste Stadt der Welt. Ich verspreche drei Dinge: Arbeit, Professionalität und Leidenschaft. Ich verspreche auch, mein Französisch zu verbessern, weil ich denke, dass die Sprache sehr wichtig für die Kommunikation des Teams ist", sagte Herrera. Der neue Mitspieler der deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer kam bei Manchester United in 189 Partien zum Einsatz und gewann mit den Red Devils den 2016 FA Cup und ein Jahr später die Europa League.
GERÜCHTE
Tuchel soll um Guerreiro buhlen
Paris soll auch Interesse an einer Verpflichtung von Dortmunds Flügelspieler Raphaël Guerreiro haben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung und nennt eine mögliche Ablösesumme von 15 Millionen Euro. PSG-Trainer Tuchel hatte den 25-Jährigen beim BVB betreut, unter Coach Lucien Favre war der Portugiese zuletzt wenig zum Einsatz gekommen.
BVB-Sportdirektor Michael Zorc will von einem bevorstehenden Wechsel aber nichts wissen: "Ich war überrascht, das entbehrt jeder Grundlage", sagte der Ex-Nationalspieler der Funke-Mediengruppe, "es hat keinerlei Gespräche gegeben."
Ganz ausgeschlossen ist ein Wechsel Guerreiros in der aktuellen Transferperiode allerdings nicht. Der BVB hat schon 130 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben, aber nur rund 70 Millionen Euro eingenommen. Guerreiros Vertrag läuft nur noch bis 2020.