Greuter Fürth: Ohne Trainer nach Karlsruhe - DER SPIEGEL
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Greuter Fürth Ohne Trainer nach Karlsruhe

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Fürth - Fußball-Zweitligist SpVgg. Greuther Fürth muss sich schon wieder einen neuen Trainer suchen: Der erst seit rund zwei Monaten amtierende Coach Paul Hesselbach erklärte am Freitag unmittelbar vor der Abfahrt des Tabellenvierten zum Punktspiel am Samstag beim Karlsruher SC völlig überraschend seinen Rücktritt.

Auslöser für Hesselbachs Entscheidung war ein Streit mit Kapitän Mirko Reichel im Abschlusstraining. Auch ein Vermittlungsversuch von Clubchef Helmut Hack konnte den früheren Bundesliga-Torwart nicht umstimmen.

"Natürlich gibt es immer Konflikte in einem Team. Trainer und Kapitän müssen zum Besten der Mannschaft zusammenarbeiten. Wenn dabei der Trainer geht, ist das sicherlich ungewöhnlich, aber wir haben das nicht einmal ausdiskutieren können. Hesselbach ist einfach gegangen", berichtete Hack. Konsequenzen für Reichel schloss Hack aus: "Natürlich ist er in Karlsruhe dabei."

Der 50 Jahre alte Hesselbach, der nach der überraschenden Entlassung von Uwe Erkenbrecher am 19. August vom Co- zum Cheftrainer aufgestiegen war, war am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Bereits in der vergangenen Saison war Hesselbach nach dem Abschied von Benno Möhlmann als Interimscoach eingesprungen.

Die Betreuung der Fürther am Samstag bei Aufsteiger Karlsruhe übernahm Hesselbachs bisheriger Assistent Werner Dreßel.