Griechischer Fußball Verband entzieht AEK Athen Europa-League-Lizenz
Hamburg - Der griechische Erstligist AEK Athen darf wegen finanzieller Probleme in der kommenden Saison nicht in der Europa League starten. Der griechische Fußball-Verband Epo entzog dem neunmaligen Landesmeister die Lizenz.
"Es ist ein dunkles Kapitel in der Geschichte von AEK", sagte Clubpräsident Andreas Dimitrelos, "wir haben eine Verschuldung von 35 Millionen Euro, 23 Millionen gehören davon dem Staat. Die nächsten 15 Tage werden entscheidend sein für die Zukunft des Teams." Asteras Tripolis wird AEK in der Saison 2012/2013 auf internationaler Bühne ersetzen.
Am Mittwoch hatte die Europäische Fußball-Union (Uefa) bereits den türkischen Spitzenclub Besiktas Istanbul von der Teilnahme an der Europa League in der kommenden Saison ausgeschlossen. Die Uefa ahndete mit dieser drastischen Maßnahme finanzielle Schwierigkeiten des Vereins. Zudem muss der Club eine Geldstrafe von 200.000 Euro zahlen. Auch die Liga-Rivalen Bursaspor und Gaziantepspor wurden von der Teilnahme an der Europa League ausgeschlossen.