Gruppengegner Australien: Zdrilic lästert über DFB-Team - DER SPIEGEL
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Gruppengegner Australien Zdrilic lästert über DFB-Team

Sie sind der vermeintliche Underdog beim Konföderationen-Cup, doch das australische Auswahlteam gibt sich überaus selbstbewusst. Vor dem Auftaktspiel am Mittwoch bekommt das Gegner Deutschland zu spüren. Australiens Nationalspieler David Zdrilic zieht über Jürgen Klinsmanns Abwehr her - und spricht vom Titel.
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Frankfurt am Main - "Die deutsche Innenverteidigung war zuletzt unbeweglich und langsam. Das könnte unser Vorteil sein, da wir über schnelle Angreifer und torgefährliche Mittelfeldspieler verfügen", sagte Zdrilic vor dem ersten Spiel am Mittwoch (21 Uhr Liveticker bei SPIEGEL ONLINE) in Frankfurt am Main gegen das Team von Bundestrainer Jürgen Klinsmann.

Und auch vor den weiteren Partien der Gruppe A gegen Argentinien und Tunesien ist dem 31-Jährigen, der unter Trainer Pierre Littbarski für den FC Sydney spielt, nicht bange. "Unsere Mannschaft hat ein überragendes Selbstbewusstsein. Wir wissen, dass wir das Turnier gewinnen können", sagte Zdrilic, "unsere Chance ist, dass die anderen Teams nicht viel über uns wissen. Dabei verfügen wir über große Spieler, die zum Teil in der englischen Premier League zu den besseren gehören", so der der ehemalige Bundesligaprofi der SpVgg Unterhaching und des SSV Ulm.

Klinsmann verteidigte heute Mittag seine viel gescholtene Abwehr. "Wir lassen uns nicht beirren", sagte der Chefcoach. Aus Fehlern wie dem 2:2-Kontertor in der 90. Minute gegen Russland "wollen wir lernen", so Klinsmann. Die Vierer-Abwehrkette "passt zu unserem Spielsystem, daran halten wir fest", sagte der Bundestrainer. Außerdem habe das späte Gegentor gezeigt, dass die Abwehrarbeit bereits im Sturm und im Mittelfeld beginnen müsse. "Das ist ein Punkt, wo wir uns als gesamte Mannschaft verbessern können", so Klinsmann.

Im Gegensatz zum Bundestrainer hat Australiens Nationalcoach Frank Farina ("Wir glauben an uns") mit personellen Probleme zu kämpfen. Mittelfeldstar Harry Kewell vom Champions-League-Sieger FC Liverpool fehlt nach einer Leistenoperation. Auch auf Marco Bresciano und Vince Grella, die mit dem FC Parma noch in der Abstiegs-Relegation der italienischen Serie A im Einsatz sind, muss der ehemalige australische Auswahlspieler verzichten.