Halbzeitanalyse: Argentinien eiskalt - DER SPIEGEL
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Halbzeitanalyse Argentinien eiskalt

Sie kamen nur schwer in Spiel. Turnierfavorit Argentinien hatte gegen das mutig aufspielende Team der Elfenbeinküste zu Beginn große Mühe. Nur mit Glück konnten die Südamerikaner einen Gegentreffervermeiden. Dann schlugen sie eiskalt zu.
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Hamburg - Mit technisch höchst anspruchvollem Offensiv-Fußball begeisterte die Elfenbeinküste in der Hamburger WM-Arena die Zuschauer und brachte Argentinien über weite Strecken der ersten Hälfte in große Schwierigkeiten. Nur vereinzelt wurden die Südamerikaner offensiv. Dann wurde es aber auch brandgefährlich.

In der 20. Minute wurde ein vermeintlicher Kopfballtreffer von Roberto Ayala nicht gegeben, in der 24. Minute staubte Hernan Crespo nach einer Ecke erfolgreich ab und als die Ivorer immer stärker wurden erhöhte Javier Saviola nach einem schönen Zuspiel von Roman Riquelme auf 2:0 (38.).

Auf der Tribüne freute sich eine Legende. Nach langem Warten war Diego Armando Maradona als moralische Unterstützung bei der argentinischen Fußball- Nationalmannschaft aufgetaucht. Im Trikot der "Albiceleste" und bestens gelaunt drückte der Weltmeister von 1986 seinen Landsleuten auf der Tribüne die Daumen. Die Eröffnungsfeier gestern in München hatte Maradona ausfallen lassen.

fpf/sid/dpa

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