Halbzeitanalyse: England hat große Mühe - DER SPIEGEL
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Halbzeitanalyse England hat große Mühe

Wie bereits in der Vorrunde ist vom englischen Mittelfeld auch gegen Ecuador kaum etwas zu sehen. Die Südamerikaner spielen gut mit und hatten sogar die größeren Chancen in der ersten Hälfte.
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Stuttgart - England begann engagiert und versuchte es zunächst mit langen Bällen in die Spitze. Die erste große Chance des Spiels hatte allerdings der Außenseiter aus Ecuador. Nach einem Fehler von Abwehrspieler John Terry lief Stürmer Carlos Tenorio alleine aufs englische Tor zu. Doch sein Schuss wurde von Ashley Cole in letzter Sekunde noch an die Latte abgefälscht (11.).

Die erste Möglichkeit für die favorisierte Mannschaft von Sven-Göran Eriksson besaß Steve Gerrard, dessen Distanzschuss aber weit am Gehäuse von Christian Mora vorbei strich (18.). In der 27. Minute prüfte Frank Lampard den Torhüter Ecuadors erneut aus der Entfernung. Insgesamt aber war das Offensivspiel der Engländer wie bereits in der Vorrunde viel zu behäbig. Einzig bei Standards wurde es für die Abwehr Ecuadors gefährlich.

Die Südamerikaner spielten aus einer sicheren Defensive heraus nach vorne und waren ihrem Gegner trotz des hochkarätigen englischen Mittelfeld mindestens ebenbürtig. Im ersten WM-Achtelfinale in der Geschichte ihres Landes verkaufte sich Ecuador durchaus positiv. England dagegen bekam vor der Pause kaum noch vernünftige Bälle nach vorne.

England - Ecuador: 0:0
England: 1 Robinson - 16 Hargreaves, 5 Ferdinand, 6 Terry, 3 Ashley Cole - 7 Beckham, 18 Carrick, 8 Lampard, 4 Gerrard, 11 Joe Cole - 9 Rooney
Ecuador: 12 Mora - 4 De la Cruz, 3 Hurtado, 17 Espinoza, 18 Reasco - 8 Mendéz, 14 Castillo, 20 Edwin Tenorio, 16 Valencia - 21 Carlos Tenorio, 11 Delgado
Schiedsrichter: De Bleeckere (Belgien)
Zuschauer: 52.000
Gelbe Karten: Terry / Valencia

knu

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