Halbzeitanalyse: Schweiz stürmt, Ukraine mauert - DER SPIEGEL
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Halbzeitanalyse Schweiz stürmt, Ukraine mauert

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Die Schweiz zeigte von der ersten Minute an, dass sie das Spiel gegen die Ukraine mit aller Macht gewinnen will. Das Team von Trainer Oleg Blochin zog sich direkt nach dem Anpfiff mit zwei Viererketten in der eigenen Hälfte zurück und ließ die Schweizer kommen. Die erste Möglichkeit hatte der Schweizer Rafael Wicky, doch der Mittelfeldspieler des Hamburger SV scheiterte mit einem Fernschuss an Alexander Schowkowski (13.).

Nur kurze Zeit später hatten die Ukrainer dann ihre beste Möglichkeit auf einen Treffer in der ersten Halbzeit. Doch Andrej Schewtschenko köpfte einen Freistoß von Maxim Kalinichenko an die Latte und verpasste es gleichzeitig, der Schweiz das erste Gegentor des Turniers beizubringen (21.). Nur drei Minuten später hatten auch die Schweizer bei einer Standardsituation Pech. Alexander Frei zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern ebenfalls an die Latte.

Im weiteren Verlauf des ersten Durchganges verlegten sich die Ukrainer auf das Konterspiel über ihre beiden schnellen Spitzen Schewtschenko und Andrej Woronin, jedoch ohne die Schweizer Verteidiger ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Den Eidgenossen blieb das personelle Pech auch in den ersten 45. Minuten gegen die Ukraine treu. Innenverteidiger Johan Djourou, der den verletzten Matchwinner des Südkorea-Spiels Philippe Senderos ersetzte, musste bereits zwölf Minuten vor dem Seitenwechsel angeschlagen das Feld verlassen. Für den Mann vom FC Arsenal kam Stephane Grichting, der beim französischen Erstligisten AJ Auxerre unter Vertrag steht.

Schweiz - Ukraine 0:0 zur Halbzeit

Schweiz: 1 Zuberbühler - 23 Philipp Degen, 20 Müller, 2 Djourou, 3 Magnin - 16 Barnetta, 6 Vogel, 8 Wicky - 7 Cabanas, 22 Yakin - 9 Frei
Ukraine: 1 Schowkowski - 9 Gussew, 17 Waschtschuk, 2 Nesmatschni - 14 Gussin, 4 Timostschuk, 8 Schelajew, 19 Kalinitschenko - 16 Worobej - 10 Woronin, 7 Schewtschenko
Schiedsrichter: Archundia (Mexiko)

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