Hallenpokal Riesa Das Sterben geht weiter
Riesa - Zweitliga-Schlusslicht Chemnitzer FC und Rot-Weiß Oberhausen mussten ebenfalls bereits nach der Vorrunde die Koffer packen. Vor 8100 Zuschauern erreichten hingegen mit Titelverteidiger Energie Cottbus, Hansa Rostock und dem 1. FC Köln drei Erstligisten das heutige Viertelfinale.
Ebenfalls für die Runde der letzten acht qualifizierten sich Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Nürnberg, der MSV Duisburg und Waldhof Mannheim. Für eine Überraschung sorgten die beiden Drittligisten im Zwölferfeld. Auch der Dresdner SC und der ungeschlagene FC Sachsen Leipzig sind noch im Rennen für die Hallenpokal-Endrunde am Wochenende in Dortmund.
Hertha und Bayer nahmen das Aus gelassen hin
Während die ohne ihren Cheftrainer Berti Vogts angereisten und von Pierre Littbarski betreuten Leverkusener nur auf Grund der schlechtesten Tordifferenz in der Gruppe B die Koffer packen mussten, reiste Hertha BSC nach zwei 1:3-Niederlagen gegen Leipzig und Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Nürnberg ohne Punktgewinn wieder aus Riesa ab.
Berlins Manager Dieter Hoeneß grämte der allenfalls mäßige Auftritt in der Sachsen-Arena nicht. Der Bundesligasechste fliegt bereits am Mittwoch ins Trainingslager nach Marbella. Die Leverkusener bereiteten sich ebenfalls ab morgen auf der Kanareninsel Gran Canaria auf die Bundesliga-Rückrunde vor.
Terminschwierigkeiten bei Energie Cottbus
Cottbus will am Mittwoch ins Trainingslager nach Dubai fliegen. Doch die Niederlausitzer bestreiten am Dienstag zunächst das Viertelfinale gegen den MSV Duisburg. Für den Fall, dass Energie das Finale in der Westfalenhalle erreicht, "gibt es noch keine Lösung", gestand der Cottbuser Trainer Eduard Geyer.
Die Viertelfinal-Paarungen am Dienstag
MSV Duisburg - Energie Cottbus
Dresdner SC - Hansa Rostock
Sachsen Leipzig - SVW Mannheim
1. FC Köln - 1. FC Nürnberg