Hamburg - Stuttgart: Barbarez-Tore reichten nicht zum Sieg - DER SPIEGEL
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Hamburg - Stuttgart Barbarez-Tore reichten nicht zum Sieg

Obwohl Bundesliga-Torschützenkönig Sergeij Barbarez seine Saisontore 16 und 17 markierte, konnte der Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart nicht gewinnen.
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Hamburg - Ion Viorel Ganea sicherte dem VfB Stuttgart im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Punkt. In der 80. Minute gelang dem Rumänen beim Hamburger SV der Treffer zum 2:2-Endstand. Die Schwaben sind zwar auswärts in dieser Saison nach wie vor ohne Sieg, konnten den Abstand zum rettenden Ufer aber weiter verkürzen, während es der HSV versäumte, sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen.

Der Bosnier Sergej Barbarez hatte zuvor die Gastgeber mit seinen Treffern in der 11. und 45. Minute vermeintlich auf die Siegerstraße geschossen. Pablo Thiam hatte in der 18. für den VfB das zwischenzeitliche 1:1 erzielt.


"Nichts passiert"


"Es ist nichts passiert, der Abstand zu Stuttgart ist gleich geblieben", kommentierte HSV-Trainer Frank Pagelsdorf das Ergebnis äußerst gelassen. Zufriedene Gesichter gab es auf Seiten der Stuttgarter. "Was wir uns erhofft haben, ist eingetreten. Mit dem Punkt können wir zufrieden sein. Die Mannschaft hat nach dem 1:2 Moral bewiesen. Wenn wir jetzt gegen Haching punkten, ist für uns wieder Land in Sicht", sagte Torschütze Thiam nach dem Abpfiff.

40.000 Zuschauer im Hamburger Volksparkstadion waren von der offensiven Spielweise der Gäste überrascht, die im Mittelfeld gefälliger kombinierten und mit großem Selbstvertrauen in der Hansestadt antraten. Der frühere Hamburger Profi und Trainer Magath hatte in seinem dritten Spiel auf der Bank des VfB neben den etatmäßigen Stürmern Sean Dundee und Adhemar den ehemaligen Hamburger Jochen Seitz als Angreifer aufgeboten, der vor allem in der ersten Halbzeit immer wieder für Gefahr sorgte. Spielmacher Krassimir Balakow gewann das Duell gegen seinen Gegenüber Rodolfo Cardoso deutlich.


Stuttgart bewies Moral


Nach einer Standardsituation gingen die Hamburger überraschend in Führung: Barbarez nutzte den ersten Eckball von Mehdi Mahdavikia per Kopf zu seinem 16. Saisontreffer. Unmittelbar vor der Halbzeit setzte der Torjäger noch einen drauf, als er von Erik Meijer nach einer Unachtsamkeit in der Stuttgarter Hintermannschaft mustergültig freigespielt wurde. Mit jetzt 17 Treffern steht Barbarez nun allein an der Spitze der Torjägerliste.

Die Gäste bewiesen trotz des unglücklichen Rückstandes kurz vor dem Pausenpfiff eine gute Moral und drängten pausenlos auf den Ausgleich, während die Hamburger nur noch auf Konter warteten. Einer davon hätte durch Barbarez in der 70. Minute beinahe zum dritten Treffer geführt.


HSV - VfB Stuttgart 2:2 (2:1)
1:0 Barbarez (10.)
1:1 Thiam (18.)
2:1 Barbarez (44.)
2:2 Ganea (80.)
HSV: Butt - Kovac - Panadic, Ujfalusi - Töfting, Fischer, Hollerbach - Cardoso (77. Kientz) - Mahdavikia, Meijer, Babarez
VfB Stuttgart: Hildebrand - Marques, Wenzel, Bordon - Hinkel (71. Djordjevic), Thiam, Balakow, Todt - Adhemar (68. Ganea), Dundee, Seitz (79. Hosny)
Schiedsrichter: Jansen (Essen)
Zuschauer: 40.000

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