Hansi Flick kritisiert Youth League - DER SPIEGEL
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Grenze der Belastbarkeit DFB-Sportdirektor Flick kritisiert Youth League

In der Youth League, der Champions League für Fußballnachwuchsteams, sind die Strapazen groß - und der Erfolg bleibt aus. Hans-Dieter Flick hat den Wettbewerb nun kritisiert. Aufwand und Nutzen seien zu überdenken.
DFB-Sportdirektor Flick (Archivbild): "Sensibilität gefragt"
DFB-Sportdirektor Flick (Archivbild): "Sensibilität gefragt"

DFB-Sportdirektor Flick (Archivbild): "Sensibilität gefragt"

Foto: Thomas Eisenhuth/ dpa
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Hamburg - DFB-Sportdirektor Hans-Dieter Flick sieht die Youth League, die Champions League für U-19-Teams, kritisch. "Ich habe Zweifel daran, ob der hohe Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen steht", sagte der 49-Jährige. Gerade für kleinere Nationen sei ein solcher Wettbewerb positiv, "mit Blick auf unsere Strukturen hätten wir in Deutschland die Youth League nicht unbedingt gebraucht", sagte Flick.

Gekoppelt an die Champions League treten in der Gruppenphase der Youth League 32 Nachwuchsteams gegeneinander an, um sich international zu messen. Von den deutschen Teilnehmern haben wie bei der Premiere in der Vorsaison nur die Talente des FC Schalke 04 die K.o.-Runde erreicht. Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen sind in ihren Gruppen gescheitert.

Auch die Klub-Verantwortlichen beklagen die großen Strapazen für den Nachwuchs und die daraus resultierenden schulischen Probleme. Bei den Talenten sei "Sensibilität gefragt", sagte Flick. Spieler der U-18- oder U-19-Jahrgänge seien "an der Grenze der Belastbarkeit angekommen", erklärte der frühere Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, "das müssen wir berücksichtigen."

chp/dpa