Harte Landung WM-Held Ahn arbeitslos
Daejon - "Wer Italien eliminiert, kommt nicht mehr zu uns zurück", prustete Perugias Präsident Luciano Gaucci nach dem Scheitern der Italiener. Jung-Hwan Ahn, der am Dienstag mit seinem Tor in der 116. Minute das WM-Aus der Squadra Azzura besiegelte, war beim Tabellenachten der italienischen Serie A allerdings schon vor der WM aussortiert worden.
In Perugia meist nur auf der Bank
Wegen seiner schwachen sportlichen Leistungen im Vereinsteam sei es nicht zur Vertragsverlängerung gekommen, erklärte Perugias Trainer Serse Cosmi. Ahn war in zwei Jahren bei den Italienern gerade einmal zu fünf Toren in 13 Spielen gekommen. Das war der Vereinsführung nicht genug.
Um den von Busan ausgeliehenen 26-Jährigen zu kaufen, hätten die Italiener drei Millionen Euro überweisen müssen. Perugias exzentrischer Club-Chef Gaucci hatte Ahn verpflichtet, nachdem er dem jetzt für den AC Parma spielenden Japaner Hidetoshi Nakata in Italien zum Durchbruch verholfen hatte.