Heimweh: Wildmoser will wieder Löwe sein - DER SPIEGEL
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Heimweh Wildmoser will wieder Löwe sein

Zwölf Jahre führte Karl-Heinz Wildmoser den TSV 1860 München, dann war im März dieses Jahres plötzlich Schluss. Dem Vereinsboss war die Schmiergeld-Affäre um den Bau der Allianz-Arena zum Verhängnis geworden. Jetzt hat Wildmoser anscheinend Sehnsucht nach seinem Club und erwägt eine Rückkehr.
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München - "Ich werde immer wieder angesprochen, dass 1860 mich braucht", sagte Wildmoser der "Abendzeitung". Er könne sich eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Club, der im Mai aus der Bundesliga abgestiegen war, gut vorstellen, so der 64-Jährige - als "Berater oder Ehrenpräsident".

Wildmoser war im März als Präsident der "Löwen" zurückgetreten. Nachfolger wurde Karl Auer. Wildmoser war verhaftet worden, wurde aber bald wieder freigelassen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass er an der Schmiergeld-Affäre nicht beteiligt war.

Karl-Heinz Wildmoser junior, Sohn des ehemaligen Vereinsbosses, befindet sich noch in Untersuchungshaft. Dem ehemaligen Geschäftsführer des TSV wird Untreue, Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung beim Neubau des Münchner Stadions vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass rund 2,8 Millionen Euro Bestechungsgelder geflossen sind.