Herrera ist neuer mexikanischer Nationaltrainer - DER SPIEGEL
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Fußball in Mittelamerika Herrera ist neuer mexikanischer Nationaltrainer

Der Nachfolger von Manuel Vucetich als Fußball-Nationaltrainer von Mexiko steht fest: América-Coach Miguel Herrera übernimmt das Amt und soll die Mexikaner zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien führen. Er ist bereits der vierte Coach innerhalb von sechs Wochen.
Ex-América-Coach Herrera: Nachfolger von Vucetich in Mexiko
Ex-América-Coach Herrera: Nachfolger von Vucetich in Mexiko

Ex-América-Coach Herrera: Nachfolger von Vucetich in Mexiko

Foto: TOMAS BRAVO/ REUTERS
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Hamburg - Der mexikanische Fußballverband hat Miguel Herrera als neuen Nationaltrainer vorgestellt. Der Coach des mexikanischen Meisters Club América folgt auf Víctor Manuel Vucetich, der zwei Tage nach der Niederlage gegen Costa Rica in der WM-Qualifikation am Donnerstag überraschend entlassen worden war.

"Leider haben wir nicht die gewünschten Resultate erhalten", sagte Verbandspräsident Justino Compeán. "Die Frage war: Mexiko oder Vucetich." Unter dem geschassten Trainer hatte die mexikanische Nationalmannschaft nur zwei Spiele bestritten. Gegen Panama hatte sich die Auswahl in der WM-Qualifikation noch durchgesetzt, gegen Costa Rica unterlag sie 1:2.

Lediglich dank eines Sieges von Jürgen Klinsmanns US-Amerikanern gegen Panama war Mexiko trotzdem noch in die Playoffs gekommen. "Das ist keine ideale Situation. Es macht niemandem Spaß, den Trainer auszuwechseln", sagte Compeán. "Aber wenn die Ergebnisse schlecht sind, muss man Entscheidungen treffen."

Dem neuen Trainer Herrera bleiben nun nur knapp vier Wochen, um Mexiko auf das erste Relegationsspiel gegen Neuseeland am 13. November vorzubereiten. Der 45-Jährige ist bereits der vierte Nationaltrainer innerhalb von rund sechs Wochen. Sein Vorgänger Vucetich hatte die Auswahl erst Mitte September von Luis Fernando Tenas übernommen. Der hatte nur wenige Tage zuvor José Manuel de la Torre ersetzt.

WM-Teilnehmer 2014

EUROPA (13 Teilnehmer)
- Belgien (Sieger Gruppe A)
- Italien (Sieger Gruppe B)
- Deutschland (Sieger Gruppe C)
- Niederlande (Sieger Gruppe D)
- Schweiz (Sieger Gruppe E)
- Russland (Sieger Gruppe F)
- Bosnien-Herzegowina (Sieger Gruppe G)
- England (Sieger Gruppe H)
- Spanien (Sieger Gruppe I)

Durch die Playoffs:
- Portugal
- Frankreich
- Griechenland
- Kroatien

SÜDAMERIKA (6 Teilnehmer)
- Brasilien (Gastgeber)
- Argentinien (Gruppensieger)
- Kolumbien
- Chile
- Ecuador
- Uruguay

NORD- und MITTELAMERIKA und KARIBIK (4 Teilnehmer)
- USA (Gruppensieger)
- Costa Rica
- Honduras
- Mexiko

AFRIKA (5 Teilnehmer)
- Nigeria
- Elfenbeinküste
- Kamerun
- Ghana
- Algerien

ASIEN (4 Teilnehmer)
- Iran (Sieger Gruppe A)
- Japan (Sieger Gruppe B)
- Australien (2. Gruppe B)
- Südkorea (2. Gruppe A)



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Foto: SPIEGEL ONLINE
psk/dpa/sid